Rückblick 2007

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2. Weihnachtstag, Mittwoch, 26. Dezember 2007 - Kath. Pfarrkirche„St. Hildegard“ Emmelshausen
Festliches Weihnachtskonzert in St. Hildegard Emmelshausen
Blechbläserensemble Quartettino brachte ideelles Weihnachtsgeschenk

Trotz Schnee und Glatteis am Zweiten Weihnachtstag folgten zahlreiche Zuhörer der Konzerteinladung des Blechbläserensembles Quartettino in die Emmelshausener Pfarrkirche. Musikalische Gäste waren diesmal der Heart-Chor aus Simmern unter der Leitung von Heiner Kochhan und Andreas Unger an der Orgel. Die festlich geschmückte Pfarrkirche bot im Schein der Kerzen einen stimmungsvollen Rahmen für ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm.
Gleich zu Beginn des Konzertes stimmten die Blechbläser unter Leitung von Clemens Reez mit dem "Prelude" von Charpentier die Zuhörer auf ein festliches Klangerlebnis ein. Nach einem glanzvollen Konzert für zwei Trompeten von Franceschini waren dann zunächst modernere Stücke angesagt. Im Wechsel boten Heart-Chor, Quartettino und Andreas Unger mit Gospels und modernen Arrangements kurzweilige Unterhaltung.
Oliver Heitzer moderierte die Veranstaltung mit erfrischenden Worten und Anektoden in bewährter Manier. Als besondere Überraschung konnte er zwei junge Künstler der Förderstufe der Kreismusikschule ankündigen. Janina Reez (Querflöte) und Heiko Schnorr (Gitarre) spielten mit viel Gefühl und technischer Ausgewogenheit "Histoire du Tango" von Piazolla Astor, eine Originalkomposition für Querflöte und Gitarre.
Im zweiten Teil des Konzerts stand ausschließlich weihnachtliche Musik auf dem Programm. Am Schluss stimmten die Zuhörer traditionsgemäß gemeinsam mit allen Musikern "O du fröhliche" an. Beim freudigen Auszug wünschten alle Sängerinnen und Sänger des Heart-Chores und die Musiker von Quartettino musikalisch "Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr".
Mit lang anhaltendem Applaus bedankten sich die Zuhörer für eine schöne Stunde besinnlicher Weihnachtsmusik in herzlicher Atmosphäre.
Konzertbesucher und Musiker trafen sich anschließend bei Glühwein oder alkoholfreiem Punsch, den die Katholische Jugend Emmelshausen (KJG) organisiert hatte. Gemeinsam ließ man das Weihnachtsfest vor der Kirche gemütlich ausklingen.
Der Erlös der Veranstaltung wird als weiterer Baustein für die Finanzierung der Orgel zur Verfügung gestellt. Das Blechbläserensemble Quartettino freut sich schon auf weitere Konzerte im Jubiläumsjahr 2008. Zum Christkönigsfest im November ist ein großes Jubiläumskonzert in Emmelshausen zum 15. Geburtstag des Ensembles geplant.
 


Sonntag, 4. November 2007 - Zentrum am Park, Emmelshausen
Benefizkonzert mit Auszügen aus den Operetten „Der Vogelhändler“ und „Im weißen Rössl“
 
Mitwirkende:
• Bläsergruppe der Realschule Emmelshausen
• Jugendchor „Les Jeunes“ Emmelshausen
• Quartettverein Gondershausen
• Kath. Kirchenchor „Cäcilia“ Gondershausen
• Kath. Kirchenchor „St. Hildegard“ Emmelshausen
 
Der Erlös des Benefizkonzertes erbrachte für die „Caritas der Gemeinde“ (Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück) einen stolzen Betrag von über 1450 €.
 


Sonntag, 30. September 2007 - Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen
Kindersingspiel „Jona" der beiden Kinderchöre „Lo-Go“ und „Die Orgelpfeifen“ Emmelshausen
 
Die Aufführung des Singspiels "Jona" am Seelsorgeeinheitsfest war ein voller Erfolg. Unter der Leitung von Inge Speth und Andreas Unger sangen und spielten die Kinder der beiden Chöre "Die Orgelpfeifen" und "Lo-Go" (Lobet Gott) die Geschichte vom Propheten "Jona". Dabei beeindruckte sowohl die gesangliche Leistung sowohl aller Chorsänger als auch der einzelnen Gesangssolisten. Lobend erwähnt wurden auch die große Textsicherheit und das schauspielerische Können der Kinder.
In selbst gebastelten Kulissen spielten die Kinder mit großer Überzeugung die alttestamentliche Geschichte von Jona, der, nachdem er vor Gott floh, drei Tage in einem Walfisch gefangen war und anschließend die große Stadt Ninive bekehrte. Die großartige Gemeinschaftsleistung beider Kinderchöre kam beim Publikum gut an und wurde mit lang anhaltenden Applaus belohnt. Die Mühe sowohl der Kinder, der beiden Chorleiter als auch der vielen helfenden Eltern im Hintergrund in den letzten sechs Wochen hat sich gelohnt. Alle waren sich einig: diese Aufführung war ein gelungener Abschluss des Seelsorgeeinheitsfestes.
 

Samstag, 22. September und Sonntag, 23. September 2007 - Fulda
Ausflug des Kirchenchores „St. Hildegard“ Emmelshausen
 
Rheinzeitung - Mittelrhein (15. Oktober 2007)
Kirchenchor besuchte die Stadt Fulda
 
Der Jahresausflug des Kirchenchores Emmelshausen führte nach Fulda. Nach einer Orgelmatinee wurde die Altstadt besichtigt. Höhepunkt war die festliche Gestaltung des Hochamtes im Dom. Der Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst mit der bekannten „Kraftmesse“. Nach einer weiteren Schlossbesichtigung in Alsfeld traten die Kirchenchorsänger in bester Laune die Heimfahrt nach Emmelshausen an.
 

 

Freitag, 31. August bis Sonntag, 2 September 2007 - Haus „Engel“ Rheinböllen-Kleinweidelbach
Kinderchöre auf Fahrt
 
Die beiden Kinderchöre der kath. Pfarrgemeinde "St. Hildegard" Emmelshausen verbrachten zusammen mit ihren beiden Leitern Inge Speth und Andreas Unger und einigen Betreuern drei erlebnisreiche Tage im Seminarhaus Engel in Rheinböllen-Kleinweidelbach. Für die 15 Kinder waren die Tage ausgefüllt mit Kinderchorolympiade, Nachtwanderung, Stockbrotessen und vieles mehr.
Da die beiden Kinderchöre das Singspiel „Jona, der Mann, der vor Gott floh" in vier Wochen aufführen möchten, standen auch mehrere Proben auf dem Programm. So wurden eifrig die Lieder geübt und die Texte gesprochen. Eifrig entstanden aber auch die Kulissen: das große Schiff, die Wellen des Meeres und der Wal, in dessen Bauch Jona drei Tage gefangen war, wurden aus Pappe hergestellt und bemalt. Sogar der Bühnenhintergrund, eine bewegte Projektion mit einem Tageslichtprojektor, wurde von einer Gruppe der Kinder mit Folien und weiteren Gegenstände gestaltet.
Am Samstagabend sangen die beiden Kinderchöre „Die Orgelpfeifen" und „Lo-Go" (Lobet Gott) in der Vorabendmesse in der kath. Pfarrgemeinde von Rheinböllen. Dort wurden sie recht herzlich aufgenommen und die Gottesdienstbesucher freuten sich über den schönen Gesang. Dass die Kinder aus den zwei verschiedenen Chören eine tolle Gemeinschaft geworden sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sie an diesem Wochenende in ihrer freien Zeit selbstständig ohne Erwachsene ein Theaterstück vorbereitet haben und es mit großer Freude am Abend ihren Leitern und Betreuern vorgespielten.
Die drei Tage im Haus Engel gingen leider viel zu schnell zu Ende. Gemeinsam wurde beschlossen, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kinderchören in Zukunft verstärkt werden soll.
 

Montag, 25. Juni bis Dienstag 2. Juli 2007
Wallfahrt der Kirchen­chöre der Dekanate Bad Kreuznach, Birkenfeld, St. Goar und Simmern-Kastellaun nach Rom


Pfingstsonntag, 27. Mai 2007 - Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen
Festliches Chor-, Bläser- und Orgelkonzert
 
Glanzvolles Konzert zum Pfingstfest in St. Hildegard
Quartettino, Vokale 5 und Organist Thomas Schnorr zeigten ganze Bandbreite
 
Es hat mittlerweile gute Tradition, wenn das Blechbläserensemble "Quartettino" aus Emmelshausen unter der Leitung von Clemens Reez zu festlicher Bläser-, Chor und Orgelmusik einlädt. Bislang mussten die Musiker mit der alten elektronischen Orgel von St. Hildegard Vorlieb nehmen. Nun zum ersten Mal konnte der gesamte Klangreichtum der neuen Vleugels-Orgel in Emmelshausen dem Konzert die nötige klangliche Unterstützung geben. Im farblich neu gestalten Gotteshaus sollten sich facettenreiche Klangfarben harmonisch vermischen. Das Programm versprach, wie angekündigt, einige Leckerbissen für Orgel- Chor- und Blechbläserfreunde.
 Der erste Teil des gut besuchten Konzertes war barocken Werken vorbehalten. Gleich zu Beginn wurden die Zuhörer mit einer achtstimmigen Intrade für Blechbläser, Orgel und Pauken begrüßt. Bei "La Majesté" von G. Fr. Telemann, aber auch beim nachfolgenden "Konzert für 2 Trompeten und Pauken" von Vejanovsky wurde deutlich, dass sich die Solisten Clemens Reez und Dirk Schaffranski gerne mit barocken Werken auseinandersetzen. Mit gelungener Artikulation und enormer Treffsicherheit in teils sehr hohen Lagen war das Eis für ein interessantes Konzert schnell gebrochen.
Das Gesangsquintett "Vokale 5" unter Leitung von Heiner Kochhan wusste vom ersten Ton an die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Bei der Interpretation von William Byrds Loblied "Praise all ye gentiles" und "Civitas sancti tui", einer Klage über die Zerstörung des Tempels in Jerusalem aus der Feder von Gesualdo di Venosa bestach das Ensemble mit Durchsichtigkeit und feiner Intonation. Auch beim Loblied auf die Gottesmutter Maria "Ave dulcissima Maria" von William Byrd unterstrich Vokale 5 seine unbestrittene Klasse und Ausnahmestellung der hiesigen Chorregion. Durch Hinzunahme einer hervorragenden Gastsängerin (Sigrid Boos, Spesenroth) war es dem Chor auch möglich 6-stimmige Kompositionen zu intonieren.
Doppelchörige Werke sind im Repertoire von Quartettino häufig zu hören. So stand diesmal "Canzon pian e forte" von Giovanni Gabrieli für Blechbläser und Orgel auf dem Programm. Bei ständig extrem wechselnder Dynamik verlangte die 8-stimmige Komposition Bläsern und Organist höchste Konzentration ab. Auch die kraftvollen imitatorischen Themen am Ende des ansonst sensiblen Werkes wurden bravourös gemeistert.
Thomas Schnorr hatte sich Präludium und Fuge von J. S. Bach für die neue Orgel ausgesucht. Mit klarer Artikulation und durchsichtigem Spiel interpretierte der junge Nachwuchsorganist gekonnt und sicher das Werk des Leibziger Thomaskantors. Lediglich die starke Posaune im Bass überdeckte zeitweise die feinen Strukturen und Bewegungen im Manual. Eine Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier von J. S. Bach lässt sich auch mit Blasinstrumenten spielen, wenn auch mit einem etwas ungewohntem Klangbild. Quartettino arbeitete souverän die Themen die Fuge Nr. 18 heraus. Moderator Oliver Heitzer meinte hierzu. "Eine Fuge scheint etwas schwieriges zu sein. Ich bin froh, dass ich sie nicht spielen muss! Johann Sebastian Bach habe dazu gesagt: Man muss nur im richtigen Moment die richtige Taste drücken."
 Der erste Teil des Konzertes schloss mit Kompositionen aus der Romantik, interpretiert von Vokale 5. Die Psalmvertonung "Beati quorum via (Psalm 119)" von Charles Villars Standford, das ruhige, fast depressive "Rest" von Ralph Vaugn Williams und das "Abendlied" von Josef Gabriel Rheinberger wurden klangschön zu Gehör gebracht.
 Der zweite Teil des Konzertes war modernerer Literatur vorbehalten, so auch das feierlich, festliche Eröffnungsstück "Intrade in C" von Komponist und Kirchenmusiker Walter Haffner. Die sich anschließende Sonate B-Dur von Felix Mendelsohn-Bartholdy fiel leider zeitweise dem Glockengeläut zum Opfer. Vielleicht war es auch nur Zeichen und Ausdruck der bewegenden Interpretation von Thomas Schnorr.
Die Ensembles wechselten nun die Stilrichtung, hin zu Gospel und Spiritual. Die Arrangements "Spiritual Jazz Suite" (Quartettino) und "Free at last", "Good News" und "Sometimes I feel like a motherless child" (Vokale 5) ließen die Gedanken der begeisterten Zuhörer nach New Orleans oder in einen amerikanischen Gottesdienst schweben. Moderator Heitzer erklärte das so: "Hier wird eine Mentalität hörbar und spürbar, die sich musikalisch beschwingter und unverkrampfter mit Glaubensthemen auseinandersetzt, als es in unseren Breitengraden häugfig der Fall ist. Die Begeisterung, die diese Art von Musik meistens auslöst, zeigt aber deutlich, dass schwungvolle Musik und Glaubensthemen bei weitem kein Widerspruch sind."
Und der rote Faden des Konzertes blieb gewahrt. Mit zwei modernen Choralvorspielen "Komm heiliger Geist, Herre Gott" und "Nun bitten wir den Heiligen Geist" arrangiert für Bläserquartett und Orgel von Walter Haffner und der sich anschließenden freien Orgelimprovisation zu letzterem Thema wurde der sakrale Bezug des Konzertes zum Pfingstfest hergestellt. Thomas Schnorr verstand eindrucksvoll das komplette Spektrum der neuen Orgel einzusetzen, und das ohne Noten.
Den Höhepunkt des Konzertes bildete die 8-stimmige Motette "Herr zeige mir den Weg meiner Rechte". von Heinrich Schütz, einem Schüler Giovanni Gabrielis. Vocale 5 hatte sich aufgeteilt. Gemeinsam mit den Blechbläsern von Quartettino bildeten sich zwei vierstimmige Chöre, die begleitet von der Orgel mit großer Spielfreunde und viel Gefühl für ein herrliches Klangerlebnis sorgten.
Zum Abschluss bedankte Orgelbauvereinsvorsitzender Heinz Monnerjahn bei allen Musikern und Sängern für das sehr schöne und gelungene Konzert. Insbesondere dankte er auch Clemens Reez und dem Blechbläserensemble Quartettino für das Engagement bei der Organisaton der bisherigen Benefizkonzerte. Monnerjahn hofft, dass dieses Engagement hoffentlich nicht so schnell nachlassen möge,denn eine Restfinanzierung der Orgel stehe noch aus. Der Reinerlös des Konzertes fließt wiederum dem Orgelbauverein der Katholischen Pfarrkirche Emmelshausen zu.
Sehr zum Geschmack der Zuhörer war auch die erbetene Zugabe "Jesu meine Freude" von Johann Sebastian Bach. Aufgrund der direkten Akkustik war es möglich, Gesangsquintett und Musiker gegenüber der Orgel im Altarraum zu plazieren. Mit "Jesu nun sei gepreiset", einem pompösen Bachschen Orgelchoral, aufgehellt von fanfarenartigen Einwürfen der Blechbläser, verabschiedeten sich Quartettino, Vokale 5 und Thomas Schnorr dann endgültig. Die Zuhörer dankten mit langanhaltendem Applaus für ein anspruchsvolles Konzert auf beachtlich hohem künstlerischen Niveau.
Die Katholische Kirche St. Hildegard selbst hat sich mit der neuen Orgel als konzerttauglich erwiesen. Leider dauerte das Konzert ohne eine Pause etwas zu lange. Dies mag womöglich daran gelegen haben, dass alle beteiligten Künstler die Vielfalt ihres Repertoires vorstellen wollten. Für die Zukunft haben sich die Musiker vorgenommen, das Programm wieder auf die gute Stunde zu kürzen. Die Konzertbesucher aber waren sich einig, dass das Programm sehr kurzweilig ausgewählt war. Die etwas harten Kirchenbänke waren spätestens beim Gläschen Wein nach dem Konzert schnell vergessen. Im Anschluss an das Konzert bot die Katholische Jugend (KJG) leckeren Orgelbauwein an. Viele Gäste verblieben noch eine Weile im Kreise der Musiker. Es wurde viel über Musik gesprochen und der Pfingstabend konnte in harmonischer Weise ausklingen.
Wieder ein Baustein für die neue Orgel in St. Hildegard, aber auch ein weiterer Glanzpunkt in der Kulturszene vor Ort unter Beteiligung heimischer Künstler.

Donnerstag, 10. Mai 2007 - Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen
„Visitationseröffnung mit Diözesanbischof Dr. Reinhard Marx
 
Im Visitationseröffnungsgottesdienst bildeten über 80 Sänger und Sängerinnen aus den Kirchenchören des Dekanates St. Goar gemeinsam einen großen Chor. Zusammen sangen sie in einer vollbesetzten Kirche unter der Leitung von Dekanatskantor Andreas Unger u.a. die „Missa in Es“ von Karl Kraft. Regionalkantor Jörg J. Schwab aus Oberwesel spielte im Pontifikalamt die neue dreimanualige Vleugels-Orgel.
 

Montag, 30. April 2007 - Kath. Pfarrheim Gondershausen
„Der Vogelhändler - Im weißen Rössl“ - Frühlingserwachen in Gondershausen
 
Am 30.04.2007 lud der Kirchenchor Gondershausen zu einem Frühlingsfest mit befreundeten Chören ins Caritashaus ein. Der Quartettverein Gondershausen, Kirchenchor Emmelshausen und der Kirchenchor aus Mastershausen verzauberten die Zuhörer mit unterschiedlichen Melodien.
Im zweiten Teil gings dann richtig zur Sache. Mit viel Freude und Engagement präsentierte der Kirchenchor Gondershausen Operettenauszüge aus dem "Vogelhändler" und "Im weißen Rössl". Mit Witz und Charme und viel schauspielerischem Talent, einem gelungenen Bühnenbild und hervorragenden Musikern konnte der Kirchenchor restlos überzeugen.


Sonntag, 1. April 2007 - Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen
Weihe der neuen Vleugels-Orgel

An Palmsonntag wurde in einem feierlichen Gottesdienst die neue Pfeifenorgel in der Pfarrkirche "St. Hildegard" von Weihbischof Jörg Michael Peters mit bischöflichem Segen ihrer Bestimmung übergeben. In einer langen Prozession zogen eine große Zahl von Kindern mit Palmen, der Musikverein Emmelshausen, Messdiener, Diakone und Priester zusammen mit dem Weihbischof in die vollbesetzte Kirche ein. Zu Beginn des Pontifikalamts übergab der Vorsitzende des Orgelbauvereins, Heinz Monnerjahn, die Orgel an Pfr. Greguric und die katholische Kirchengemeinde "St. Hildegard". Auf der neu errichteten Empore segnete anschließend der Weihbischof die Orgel, die von der Orgelbaumanufaktur Vleugels in Hardheim entworfen und gebaut wurde.
Regionalkantor Jörg J. Schwab aus Oberwesel ließ sodann die Orgel mit der "Toccata und Fuge in d-Moll" von Johann Sebastian Bach erklingen. In seiner Predigt ging der Weihbischof auf die Bedeutung des Palmsonntags und der Orgelweihe ein: "Die Orgel wird unserem Klagen Stimme geben. Sie wird unsere Herzen immer wieder dem Himmel zuführen." Der Gottesdienst wurde musikalisch mitgestaltet vom Musikverein Emmelshausen, dem Blechbläserensemble "Quartettino" Emmelshausen sowie dem kath. Kirchenchor "St. Hildegard.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Gerd Hammes, bei allen, die es ermöglicht haben, dass die neue Pfeifenorgel geweiht und ihrer Bestimmung übergeben wurde: "Kleine und große Spenden haben das Vorhaben, dass von unserem Pfarrer Josip Greguric vor über sechs Jahren initiiert wurde, in herausragender Weise finanziell gefördert." Zum Abschluss seiner Ansprache wünschte er, "dass viele Menschen Freude am Klang dieser Orgel haben und in der Liturgie hingeführt werden zum Lobpreis Gottes". Auch Pfr. Greguric sprach seinen Dank an alle aus, die zur Vollendung des Orgelwerkes beigetragen haben.
Nach dem Schlusssegen erteilte Weihbischof Peters noch allen Kindern seinen bischöflichen Segen.
Mit einem Sektempfang und einem gemeinsamen Mittagessen im Pfarrheim setzte sich der Festtag in Emmelshausen fort. Orgelbauer Hans-Georg Vleugels stellte am Nachmittag die neue Pfeifenorgel vor und erklärte Details anhand von "Klangspielen" mit Dekanatskantor Andreas Unger. Im Anschluss an die nachmittägliche Kuchentafel gab Regionalkantor Jörg J. Schwab ein Orgelkonzert, so dass sich für die überaus zahlreichen Zuhörer des Konzertes die Möglichkeit bot, die ganze Klangfülle der Orgel und ihrer Register in vielfältiger und äußerst beeindruckender Weise - vor allem bei der Orgelimprovisation des Liedes "Singt dem König Freudenpsalmen" - zu erleben. Ein Musikgenuss - nicht nur für Orgelliebhaber!
Die Pfarrgemeinde "St. Hildegard" kann sich freuen und stolz darauf sein, eine solche Pfeifenorgel zu besitzen.
 
Anlässlich der Orgelweihe wurde eine umfangreiche Festzeitschrift von der Pfarrgemeinde herausgegeben, die neben Grußworten zur Orgelweihe und einem Tagebuch zum Orgelprojekt auch wichtige Informationen zum Orgelneubau beinhaltet. Die Festzeitschrift ist zum Preis von 5,- € im Pfarrbüro erhältlich. Die Kirchengemeinde empfiehlt ihren Kauf - auch als bleibende Erinnerung an den Weihetag. Darüber hinaus hat Herr Gerhard Bommersheim eine Fotodokumentation über den Werdegang des Orgelprojekts zusammengestellt, die auf der ehemaligen Empore (hinter der neuen Orgel) besucht werden kann.
(Foto: Gauls)
 
Weitere Informationen zur neuen Orgel: www.orgelbauverein-sankt-hildegard.de 
 


Rheinzeitung - Mittelrhein (Suzanne Breitbach - 3. April 2007)
Weihbischof gibt neuer Orgel den Segen
480 000 Euro teures Instrument wurde am Palmsonntag in Emmelshausen feierlich seiner Bestimmung übergeben - Spendenbereitschaft gelobt
 
Eher selten ist es, dass in der heutigen Zeit neue Orgeln in katholischen Gotteshäusern angeschafft werden. Grund genug für Weihbischof Jörg Michael Peters nach Emmelshausen zu reisen, um am Palmsonntag die neue Kirchenorgel mit bischöflichem Segen der feierlichen Bestimmung zu übergeben.
 
Mehr als sechs Jahre dauerte die Realisierung des Orgelbauprojektes in Emmelshausen, das jetzt seinen Abschluss fand. Orgelbauvereinsvorsitzender Heinz Monnerjahn, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Gerd Hammes und der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates Willi Monnerjahn übergaben die Orgel am Palmsonntag mit einer Urkunde symbolisch an Pfarrer Greguric.
Mit unermüdlichem Engagement hatte der eigens für diesen Zweck gegründete Orgelbauverein St. Hildegard Emmelshausen für die Finanzierung der neuen Vleugels-Orgel gesorgt. Zahlreiche Fortbildungsfahrten nutzten die Emmelshausener, um sich genauestens zu informieren und mit zahlreichen Aktionen die Finanzierung der Orgel zu gewähleisten (wir berichteten). 
 
- Für viele Generationen -
Mit 480 000 Eure war die Orgel zwar ein großer finanzieller „Brocken“ für die Pfarrgemeinde, dafür wird die sie die nächsten Generationen überleben und einen guten Dienst tun. 420 000 Euro Eigenmittel waren notwendig, und mit einem Kredit von 60 000 Euro wurde der Rest des großen Projektes finanziert. „Die Orgel wird unserem Klagen Stimme geben“, sagte der Weihbsichof in seiner Predigt nach der Orgeleinsegnung. „Sie wird unsere Herzen immer wieder dem Himmel zuführen.“
Der erst 31 Jahre alte Regionalkantor Jörg J. Schwab aus Oberwesel war es, der die Orgel als erster erklingen ließ mit der Orgelstück Johann Sebastian Bachs Toccata und Fuge d-Moll (BWV 565). Die Gemeinde bedankte sich mit einem kräftigen lang anhaltenden Applaus. Auch der Musikverein Emmelshausen, „Quartettino“ Emmelshausen sowie der katholische Kirchenchor „St. Hildegard“ wirkten bei der feierlichen Orgeleinweihung musikalisch mit.
Kleine und große Spenden erreichten das Orgelbauprojekt. Sechs Jahre haben Ehrenamtliche ihre Fachkenntnisse eingebracht. „Der Erfolg lässt sich hören und sehen“, so der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gerd Hammes zum Schluss des Gottesdienstes. Er wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die Orgel ausschließlich mit Spenden findanziert wurde. Für diese Spendenbereitwilligkeit bedankte er sich offiziell. „Die neue Orgel hat eine Lebensdauer von mehreren Jahrhunderten“, so Hammes zum Abschluss seiner Ansprache.
Pfarrer Josip Greguric bedankte sich für die Spendenbereitschaft der Bevölkerung, die das Projekt unterstützte. Aber auch die großen Kollekten wie Caritas, Missio und Misereor ließen ein höheres Spendaufkommen verzeichnen. „Mit der Orgel werden alle Kirchenbesucher zur Liturgie hingeführt zum Lobpreis Gottes. Zum Dank wird die Orgel selber erklingen“, so Pfarrer Greguric zum Ende des Gottesdienstes nach dem Schlusssegen durch den Weihbischof.
 
- Konzert am Ostermontag -
Mit einem Sektempfang und dem gemeinsamen Mittagessen im Pfarrheim „St. Hildegard“ klang der Freudentag in Emmelshausen aus. Orgelbauer Hans-Georg Vleugels aus Hardheim stellte am Nachmittag die neue Pfeifenorgel vor und erklärte Details. Regionalkantor Jörg J. Schwab ließ anlässlich des Eröffnungskonzertes die Orgel nochmals rund eine Stunde erklinen.
Am Ostermontag, 9. April, 20 Uhr, wird das nächste Chorkonzert mit dem „Reading Phoenix Choir“ unter der Leitung von Norman Morris stattfidnen. An der Orgel wird Christopher Enston aus Reading in „St. Hildegard“ spielen. Im Veranstaltungskalender, der in der Kirche ausliegt, sind weitere elf Konzerte für dieses Jahr geplant 
 

Sonntag, 25. März 2007 - Bürgerhalle Morshausen
Singen verbindet Generationen (1)
 
Amtsblatt der Verbandsgemeinde Emmelshausen (27. April 2007)
Singen verbindet Generationen
Auftaktveranstaltung von Kirchengemeinde und Caritas in Morshausen war voller Erfolg
 
Unter dem Motto „Singen verbindet Generationen“ führen die Pfarreien der Seelsorgeeinheit Beulich-Emmelshausen-Gondershausen gemeinsam mit der Beratungs- und Koordinierungsstelle (BeKo) der Caritas-Sozialstation in Emmelshausen musikalische Nachmittage für Jung und Alt durch. Auftakt der gemeinsamen Veranstaltungsreihe bildete ein Fest in der Morshausen Bürgerhalle am Sonntag, 25. März.
Rund achtzig Gäste waren der ersten Einladung gefolgt und beteiligten sich an dem bunten Programm. Die Moderation des Nachmittags lag in den Händen von Dekanatskantor Andreas Unger. Neben Liedern sorgte er dafür, dass Kinder und Gäste Gedichte und Kehrverse vortrugen. Felicitas Hahn und ihr Kinderchor „Kolibris“ wurden mit ihrem lustig-beschwingten Liedrepertoire als große Stars gefeiert und erhielten viel Applaus. „Alle hatten ihren Spaß bei der Veranstaltugn“, ist die Bilanz von Bernd Hammes, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Beulich-Morshausen. Deswegen habe die Bewirtung der Gäste mit Kaffee und Kuchen dem Helferteam aus den Reihen des Pfarrgemeinderates und der Frauengemeinschaft große Freude gemacht.
Die Initiatoren der Veranstaltungsreihe, Petra Kollmar, Gemeindereferentin der Seelsorgeeinheit und Monika Vogt-Schmitt von der BeKo, bezeichneten die Veranstaltung als einen vollen Erfolg. „Wir wollten Junge und Ältere gleichermaßen ansprechen und miteinander in Kontakt bringen und das ist uns geglückt“, so Monika Vogt-Schmitt. Erfreut waren si auch, dass weniger mobile Gäste von Nachbarn oder Freunden in die Halle gebracht wurden. „Wir hatten einen Hol- und Bringservice angeboten, aber wenn es noch funktionierende Nachbarschaftshilfe gibt, ist das umso besser“, so Kollmar. [...]
 

Sonntag, 11. März 2007 - Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen
Die Choralschola der Essener Domsingknaben zu Besuch in Emmelshausen
 
Die Choralschola der Essener Domsingknaben besuchten Dekanatskantor Andreas Unger, der langjähriges Mitglied des Chores und der Choralschola war. Sie gestalteten unter der Leitung von Domkapellmeister Georg Sump das Hochamt am 3. Fastensonntag um 10:30 Uhr mit gregorianische Gesänge und gaben zwei mehrstimmige Männerchorsätze zu Gehör. Der schöne Klang der jungen Männerstimmen und die wunderbare Musik beeindruckte alle Kirchenbesucher.
Der Besuch in Emmelshausen wurde verbunden mit einem Wochenendausflug. So besuchten sie am Samstag das Deutsche Eck in Koblenz, die Marksburg und die Stadt Oberwesel. Für das schöne Singen wurden Sie am Sonntag vom Pfarrer und vom kath. Kirchenchor Emmelshausen zu einem reichlichen Mittagessen eingeladen. Nach dem Gottesdienst wollten sie ins Moseltal nach Cochem reisen. Der Abschluss bildete der Besuch der Vesper im Kloster Maria Laach.
Der Chor der Essener Domsingknaben ist in Kürze wieder im Bistum Trier zu hören. Sie werden sie bei den Heilig-Rock-Tagen mehrere Gottesdienste im Trierer Dom musikalisch gestalten.


Samstag, 6. Januar 2007 - Kath. Pfarrkirche „St. Ägidius“ Bad Salzig
Sonntag, 7. Januar 2007 - Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen
Oratoriumskonzert „Die heiligen Dreikönige“
 
Amtsblatt der Verbandsgemeinde Emmelshausen (26. Januar 2007):
Glanzvolles Konzert zum Dreikönigsfest
Gelungene Oratoriumskonzerte der Kirchenchöre aus Bad Salzig, Emmelshausen und Gondershausen mit dem Kammerorchester der Kreismusikschule sowie weiteren Instrumentalisten und Solisten
 
Mit einem geistlichen Oratoriumskonzert begeisterten rund 100 Sängerinnen und Sänger der Kirchenchöre und Musiker der Kreismusikschule das Publikum in den voll besetzen Kirchen von Bad Salzig und Emmelshausen.
 
Der erste Teil des Konzertes war dem Komponisten Georg Philipp Telemann vorbehalten. Unter der Leitung von Peter Schulz führte das Kammerorchester der Kreismusikschule aus der Suite a-Moll die beiden Sätze "Ouverture" und "Les Plaisirs" auf. Franz-Rudolf Kuhnen aus Koblenz meisterte gefühlvoll den virtuosen Blockflötenpart. Die Kantate "Ihr Völker hört" von Georg Philipp Telemann war gleich mit vier Solisten in kammermusikalischer Manier besetzt. André Schann (Tenor), Bernhard Eberz (Orgel) und Michael Burovik (Cello) und Franz-Rudolf Kuhnen (Blockflöte) musizierten das sehr anspruchsvolle und durchsichtige Werk mit großem technischen Können und starker Ausdruckskraft.
Der zweite Teil des Konzertes war dann dem romantischen Oratorium "Die heiligen Dreikönige" des Komponisten und Priesters Heinrich Fidelis Müller gewidmet. Das Werk wurde erst vor zwei Jahren zum 100. Todestag des Komponisten neu entdeckt und aufgrund eines Klavierauszugs neu instrumentiert. Die Kirchenchöre von Bad Salzig, Emmelshausen und Gondershausen, die sich in einem gemeinsamen Projekt fast ein Jahr für das Oratorium vorbereitet hatten, schmolzen während des Konzertes zu einem beeindruckenden Chor zusammen. Der Chor aus Gondershausen bildete den obligaten Kammerchor.
Dekanatskantor Andreas Unger leitete sicher Instrumentalisten und Chorsänger in einer spannungsgeladenen Interpretation. Tenorsolist André Schann war mit seiner klaren Stimme Garant für ein überzeugendes Gesamtbild. Die außergewöhnliche Leistung aller Beteiligten wurde mit lang anhaltendem Applaus honoriert. Den Kirchenchor Emmelshausen erwartet in Kürze ein weiterer Höhepunkt in einem gerade begonnenen ereignisreichen Jahr. Am 1. April (Palmsonntag) wird die neue Orgel in der Katholischen Pfarrkirche St. Hildegard eingeweiht.
 
Rheinzeitung - Mittelrhein (13. Januar 2007):
Klangvolles Finale zum Christfest
Drei Kirchenchöre boten gemeinsam mit dem Kammerorchester der Kreismusikschule in zwei Pfarrkirchen Oratoriumskonzerte
 
Das Ende der Weihnachtszeit würdigten die Kirchenchöre aus Bad Salzig, Emmelshausen und Gondershausen zusammen mit dem Kammerorchester der Kreismusikschule und weiteren Instrumentalisten und Solisten in zwei Konzerten in den Pfarrkirchen von Bad Salzig und Emmelshausen.
 
Mit einem großen geistlichen Oratoriumskonzert begeisterten rund 100 Sängerinnen und Sänger der Kirchenchöre Bad Salzig, Emmelshausen und Gondershausen und Musiker der Kreismusikschule das Publikum in den voll besetzen Kirchen von Bad Salzig und Emmelshausen.
Der erste Teil des Konzertes stand ganz im Zeichen des Komponisten Georg Philipp Telemann. Unter der Leitung von Peter Schulz (Musikschule) musizierte das Orchester aus der Suite a-Moll die beiden Sätze "Ouverture" und "Les Plaisiers". Dabei wirkte Instrumentallehrer Franz-Rudolf Kuhnen, der auch in Boppard und Emmelshausen unterrichtet, als Blockflötensolist. Die folgenden Kantate "Ihr Völker hört" des gleichen Komponisten war ganz kammermusikalisch mit vier Solisten besetzt. Zu Kuhnen gesellte sich Tenorsolist André Schann, Organist Bernhard Eberz und Cellist Michail Burovik. Zusammen musizierten sie dieses sehr anspruchsvolle und durchsichtige Werk mit großem technischen Können und starker Ausdruckskraft.
Der zweite Teil des Konzertes war dann dem Oratorium "Die heiligen Dreikönige" des in Fulda geborenen romantischen Komponisten und Priesters Heinrich Fidelis Müller gewidmet, der u.a. eine Dechantenstelle in Kassel und anschließend das Amt des Domvikars und Domdechanten in Fulda bekleidete. Die von Bad Salzig, Emmelshausen und Gondershausen, die sich in einem gemeinsamen Projekt ungefähr ein dreiviertel Jahr mit dieser einfühlsamen Musik beschäftigt haben, ergaben einen beeindruckenden Chor von knapp 100 Sänger und Sängerinnen. Dabei bildeten die Chöre aus Bad Salzig und Emmelshausen den großen Chor und der Chor aus Gondershausen übernahm den Part des solistischen Kammerchores. Die Aufführung des weitgehend unbekannten Oratoriums wurde ein voller Erfolg. Unter der souveränen Leitung von Dekanatskantor Andreas Unger wuchsen sowohl die Chöre als auch das Orchester der Kreismusikschule über sich heraus. Die Palette reichte von den zarten und sanften bis zu den kräftigen und festlichen Klängen.
Instrumentalisten und Chorsänger folgten sehr genau der spannungsgeladenen Interpretation des Dirigenten, der alle zu einer musikalischen Einheit führte. Der Tenorsolist André Schann fügte sich mit seiner klaren Stimme nahtlos in dieses Gesamtbild ein. Die überzeugende Leistung aller Beteiligten wurde mit kräftigen Applaus seitens der Zuhörer honoriert. Alle Musiker spürten mit welcher Begeisterung und Dankbarkeit das Publikum die geistlichen Konzerte aufnahm.
Die beiden Veranstaltungen bildeten besondere musikalische Erlebnisse in Bad Salzig und in Emmelshausen. Sie waren sowohl Schlusspunkt eines Jubiläumsjahres des Bad Salziger Kirchenchores als auch ein erster Höhepunkt eines gerade begonnen ereignisreichen Jahres in Emmelshausen, wo am Palmsonntag, den 1. April 2007 die neue Vleugelsorgel eingeweiht wird. Auf allen Seiten besteht der Wunsch, in Zukunft die Zusammenarbeit unter den Chören und auch mit dem Orchester auszubauen und weitere größere geistliche Konzerte regelmäßig zu veranstalten.