Rückblick 2009

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2. Weihnachtstag, Samstag, 26. Dezember 2009 – Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen

Festliches Weihnachtskonzert

Bericht (Marco Wohlgemuth)
Festliche Musik in weihnachtlichem Glanz
Weihnachtskonzert mit dem Blechbläserensemble Quartettino

Das Blechbläserensemble Quartettino hatte am Zweiten Weihnachtstag zum Konzert eingeladen. In der vollbesetzten Kirche St. Hildegard durften die Zuhörer ein abwechslungsreiches Konzert auf hohem musikalischem Niveau erleben. Zu den Blechbläsern gesellten sich als Gäste das Kammerorchester St. Beatus aus Koblenz und der junge Regionalkantor Lukas Stollhof aus Oberwesel.

Der erste Teil des Konzertes war dem Zeitalter des Barock vorbehalten. Ein Doppelkonzert von J.S. Bach für zwei Violinen (Solistinnen: Stefanie Leich und Jasmin Schulte) und das Konzert für zwei Trompeten und Orchester von Francesco Manfredini (Solisten Dirk Schaffranski und Clemens Reez) standen auf dem Programm. Daneben wusste Kammermusiker Klaus Büschler mit dem 1. Satz aus dem Oboenkonzert d-moll von Tomaso Albinoni mit weichem Ton und gefühlvoller Interpretation zu überzeugen. Das Streichorchester aus Koblenz untermalte mit warmem, kompaktem und ausgewogenem Klang. Anschließend zeigte das junge Nachwuchstalent Lukas Stollhof seine Virtuosität an der neuen Orgel mit der „Pièce d’Orgue“ von Johann Sebastian Bach. Gefühlvoll aber dennoch mit strahlendem Klang interpretierte Quartettino eine „Purcell-Suite“ und beendete damit den barocken Abschnitt.

Moderator Oliver Heitzer kündigte nun den weihnachtlichen Teil des Konzertes an. Dem Choralvorspiel „Gelobet seist du Jesu Christ“ von Bach (Stollhof/Quartettino) folgte das berühmte Weihnachtskonzert von Corelli. Ein Ohrenschmaus, denn Dirigent Werner Höss zauberte mit seinen überwiegend jungen Musikerinnen und Musikern von St. Beatus eine festliche Weihnachtsstimmung herbei. Quartettino und Lukas Stollhof ließen anschließend keinen Zweifel daran, dass sie zu den besonderen Musikinterpreten der Region gehören. Interessant zu nennen ist auch die Aufführung von „Vom Himmel hoch“. Die Zuhörer bekamen das Werk gleich von vier Komponisten dargeboten.

Mit diesem festlichen Weihnachtskonzert verabschiedete sich der Orgelbauverein, der zum Jahresende 2009 aufgelöst wurde. Der Zweck ist erfüllt. Die neue Vleugels-Orgel ist angeschafft und bezahlt. Der Vorsitzende Heinz Monnerjahn konnte in seiner Abschiedsrede nochmals mit Stolz die rasante Geschichte und den Erfolg des Vereins darstellen. Gleichzeitig begrüßte er Peter Müller als Vorsitzenden des neu gegründeten „Fördervereins für Kirchenmusik in St. Hildegard“.

Ein großartiges Konzert endete mit „O du fröhliche“ und festlichem Gesang, gemeinsam mit Quartettino, St. Beatus und Lukas Stollhof. Das Blechbläserensemble Quartettino unter Leitung von Clemens Reez hat erneut an die erfolgreichen Konzerte der Vergangenheit anknüpfen können. Die Kombination Blechbläser, Streicher und Orgel war neu und gelungen. Das Publikum dankte mit kräftigem Applaus für dieses musikalische Weihnachtsgeschenk. Bei guter Stimmung schmeckte anschließend der Glühwein, den die Katholische Jugend vor der Kirche in netter Atmosphäre für Gäste und Musiker anbot.

Rheinzeitung – Mittelrhein (5. Januar 2010)
Konzert in Emmelshausen war schöner Ausklang für den Orgelbauverein, der nun aufgelöst ist
Festliche Musik in weihnachtlichem Glanz
Fokus auf Barock

Zu einem Konzert lud das Blechbläserensemble „Quartettino“ in der Kirche St. Hildegard in Emmelshausen ein. In dem voll besetzten Gotteshaus erlebten die Zuhörer ein abwechslungsreiches Konzert auf hohem musikalischem Niveau. Zu den Blechbläsern gesellten sich als Gäste das Kammerorchester St. Beatus aus Koblenz und der junge Regionalkantor Lukas Stollhof aus Oberwesel.

Der erste Teil des Konzertes war dem Zeitalter des Barock vorbehalten: Ein Doppelkonzert von J. S. Bach für zwei Violinen (Stefanie Leich und Jasmin Schulte) und das Konzert für zwei Trompeten und Orchester von Francesco Manfredini (Dirk Schaffranski und Clemens Reez) standen auf dem Programm. Daneben wusste Kammermusiker Klaus Büschler mit dem ersten Satz aus dem Oboenkonzert d-Moll von Tomaso Albinoni mit weichem Ton und gefühlvoller Interpretation zu überzeugen. Das Streichorchester aus Koblenz untermalte mit warmem, kompaktem und ausgewogenem Klang.

Das junge Nachwuchstalent Lukas Stollhof zeigte seine Virtuosität an der neuen Orgel mit „Pièce d’Orgue“ von Johann Sebastian Bach. Gefühlvoll aber mit strahlendem Klang interpretierte „Quartettino“ eine „Purcell-Suite“ und beendete damit den barocken Abschnitt.

Dem Choralvorspiel „Gelobet seist du Jesu Christ“ von Bach (Stollhof/“Quartettino“) folgte das berühmte Weihnachtskonzert von Corelli. Ein Ohrenschmaus, denn Dirigent Werner Höss zauberte mit seinen überwiegend jungen Musikern von St. Beatus eine festliche Weihnachtsstimmung herbei. „Quartettino“ und Lukas Stollhof ließen anschließend keinen Zweifel daran, dass sie zu den besonderen Musikinterpreten der Region gehören. Interessant zu nennen ist auch die Aufführung von „Vom Himmel hoch“ – das den Zuhörern gleich von vier Komponisten dargeboten wurde.

Mit diesem festlichen Weihnachtskonzert verabschiedete sich der Orgelbauverein, der zum Jahresende 2009 aufgelöst wurde. Der Vorsitzende Heinz Monnerjahn konnte in seiner Abschiedsrede nochmals mit Stolz die rasante Geschichte und den Erfolg des Vereins darstellen. Gleichzeitig begrüßte er Peter Müller als Vorsitzenden des neu gegründeten „Fördervereins für Kirchenmusik in St. Hildegard“.

Ein großartiges Konzert endete mit „O du fröhliche“ und festlichem Gesang, gemeinsam mit Quartettino“, St. Beatus und Lukas Stollhof. Das Blechbläserensemble „Quarettino“ unter Leitung von Clemens Reez hat erneut an die erfolgreichen Konzerte der Vergangenheit anknüpfen können. Das Publikum dankte mit kräftigem Applaus. Bei guter Stimmung schmeckte anschließend der Glühwein, den die katholische Jugend vor der Kirche für Gäste und Musiker anbot.

Amtsblatt der Verbandsgemeinde Emmelshausen (5. Januar 2010)
Förderverein Kirchenmusik St. Hildegard Emmelshausen e.V. löst Orgelbauverein ab

Mit einem festlichen Konzert am 2.Weihnachtstag (Gesamtleitung Clemens Reez) hat der Orgelbauverein seine musikalischen Aktivitäten zum Jahresausklang 2009 beendet. Nach der Begrüßung der Konzertbesucher durch Pastor Josip Greguric erlebten die Zuhörer ein anspruchsvolles Konzert mit vornehmlich barocken Musikstücken.

Am Ende des Konzerts bedankte sich der scheidende Vorsitzende Heinz Monnerjahn zunächst bei den Musikern für die vorzüglichen Beiträge, dann bei den Mitgliedern des Orgelbauvereins, dem Vorstand und den Spendern, die es möglich gemacht haben, dieses Orgelbauprojekt so schnell zu realisieren.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Peter Müller, bedankte sich beim Orgelbauverein mit folgenden Worten: „Der Orgelbauverein und der Vorstand mit Heinz Monnerjahn an der Spitze haben Großartiges geleistet. Mit beeindruckender Beharrlichkeit, unermüdlichem Einsatz und vielfältigen Ideen und Aktivitäten hat der Orgelbauverein dieses Orgelbauprojekt realisiert. Viele Aktivitäten haben dazu geführt, dass sich viele in unserer Gemeinde für dieses Projekt interessiert, ja sich darüber hinaus mit diesem Projekt identifiziert haben. Auch unser Pastor hat von Anfang an dieses Projekt tatkräftig unterstützt. All diejenigen, die gespendet und das Projekt in irgendeiner Form unterstützt haben, können seit fast drei Jahren erfahren, dass beim Spiel der Orgel immer ein Teil von ihnen mitklingt und weiterhin mitklingen wird. Das Ergebnis darf Sie alle mit Stolz erfüllen, es ist eine große Freude, dieses königliche Instrument in seiner liturgischen und konzertanten Ausdrucksfähigkeit zu erleben. Ich bin mir sicher, dass die klangvolle Vleugels-Orgel den jetzigen und den kommenden Generationen Wohlgefallen bereiten oder auch Trost spenden wird..."

Am Ende seiner Rede bat der Vorsitzende um eine Mitgliedschaft, damit der Förderverein seine kirchenmusikalischen und kulturellen Ziele verwirklichen kann.

 

 

 

Samstag, 7. November 2009 - Alten- und Pflegeheim „St. Hildegard“ Emmelshausen

Einweihung der neuen elektronischen Kirchenorgel

Amtsblatt der Verbandsgemeinde Emmelshausen (20. November 2009)
Einweihung der neuen Kirchenorgel im Alten- und Pflegeheim St. Hildegard

Ein besonderes Ereignis erlebten die Bewohner und zahlreichen Besucher am Samstag, den 7. November 2009, im Alten- und Pflegeheim St. Hildegard in Emmelshausen. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes von Pfarrer Greguric fand die Einweihung und Einsegnung der neuen Kirchenorgel statt.

Diese wurde von einer in der Einrichtung lebenden Bewohnerin gespendet, die allerdings namentlich nicht genannt werden wollte. Von daher dankte der Heimleiter, Michael Faulhaber, auch im Namen aller Bewohner und Mitarbeiter, in seiner Eröffnungsrede der anonymen Wohltäterin für diese großzügige Spende. Während des Gottesdienstes konnten sich alle Anwesenden von dem beeindruckenden Klang dieser Orgel überzeugen. Andreas Unger zog an diesem Tag alle "Register" und bot den Besuchern des Gottesdienstes eine musikalische Zeitreise an sakralen und bekannten Kirchenliedern.

Für alle, die der Weg einmal nach Emmelshausen führt, möchten wir hiermit einladen, an unserem Gottesdienst teilzunehmen, der nun auch musikalisch noch klang- und eindrucksvoller erklingt.

 

Samstag+Sonntag, 28.+29. August 2009 - Freiburg, St. Peter, Sasbachwalden

Ausflug des kath. Kirchenchores „St. Hildegard“ nach Freiburg

Amtsblatt der Verbandsgemeinde Emmelshausen (18. September 2009)
Katholischer Kirchenchor „St. Hildegard“ Emmelshausen auf Fahrt

In diesem Jahr führte der Ausflug des Chores bei idealem Wetter nach Freiburg und in den Schwarzwald. Zunächst ging die Fahrt mit 44 Personen in die romantische Hauptstadt des Breisgaus, nach Freiburg. Nach einem Besuch des Wochenmarktes rund um das Münster, der südländisches Flair atmet, erlebten die Teilnehmer bei einer Altstadtführung mit dem Titel "Bächle und Gässle" den besonderen Charme dieser Stadt. Den Abschluss der Führung bildete ein Besuch im gotischen Münster, dessen Gesamteindruck wegen der derzeitigen Restaurierung leider etwas litt.

Nach einem gemütlichen Abend und Übernachtung im zentral gelegenen, sehr guten "Stadthotel Freiburg" besuchten die Teilnehmer das Kapitelsamt im Münster. Danach ging die Fahrt nach St. Peter ins Glottertal, wo der Chor am Nachmittag in der wunderschönen Barockbasilika der ehemaligen Benediktinerabtei zwei Lieder sang - bei der ausgezeichneten Akustik eine wahre Freude! Bevor es wieder Richtung Heimat ging, machte der Chor noch einen Stopp im Schwarzwalddorf Sasbachwalden, das mit seiner einzigartigen Blumenpracht besonders gefiel. In Emmelshausen angekommen, waren alle Teilnehmer das Lobes voll über diese erlebnisreiche Fahrt, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Sonntag, 17. Mai 2009 - Zentrum am Park (ZaP) Emmelshausen

Operetten- und Musicalnachmittag

Amtsblatt der Verbandsgemeinde Emmelshausen (3. Juli 2009)
Operetten- und Musicalnachmittag im ZaP

Der im Mai vom kath. Kirchenchor "Cäcilia" Gondershausen im ZaP veranstaltete Operetten- und Musicalnachmittag war ein großer Erfolg. Vor ausverkauftem Haus präsentierte der Kirchenchor neben dem Potpourri von Melodien des Berliner Komponisten Paul Lincke, ausgewählte Lieder aus dem Musical "My fair Lady" und der Operette "Schwarzwaldmädel".

Der Kirchenchor, verstärkt durch einige Männer vom Quartettverein, wurde begleitet von einem exzellent aufspielenden fünfköpfigen Instrumentalensemble. Dabei muss neben den Streichern Dr. Mechthild Mäder und Swetlana Paul und den beiden Klarinettenspieler Karin Reuter und Daniel Hecht besonders die Pianistin Chen Ling Ginster genannt werden, die den anspruchsvollen Klavierpart mit großer Überzeugung spielte.

Die Sänger und Sängerinnen des Chores, von denen viele auch solistische Auftritte hatten, verzauberten das Publikum nicht nur mit ihrem Gesang. Denn die Lieder wurden nicht nur einfacher vorgetragen: bunte fantasievolle Kostüme, szenisches Spiel und das ansprechende Bühnenbild ließen die Zuschauer vergessen, dass "nur" ein Kirchenchor auf der Bühne stand. Unter der Leitung von Dekanatskantor Andreas Unger wuchsen die Sänger und Sängerinnen aus sich heraus und meisterten die Herausforderung mit großem Erfolg. Dabei folgten sie als auch die Instrumentalgruppe sehr genau dem eher sachlichen aber souveränen Dirigat.

Zum weiteren Erfolg des Nachmittags trugen auch die Kinderchöre "Gonderscha Spatze", "Lo-Go" und die Klasse 2c der Grundschule Emmelshausen bei, welche zusammen mehrere einstimmige Lieder mit großer Begeisterung sangen. Die Kinder, geleitet von Andreas Unger und begleitet von Daniel Hecht an der Klarinette, erzählten mit ihrem Gesang u.a. die Geschichten vom "Roten Luftballon" und vom Freund "Mobo Djudju". Die Freude, mit der die Kinder mit ihrer hellen Stimme die Lieder sangen, sprang auf das Publikum über.

Weiterer Höhepunkt waren die beiden Auftritte des Quartettvereins Gondershausen, der dabei die ganze Bandbreite seines Könnens zeigte. So reichte das Programm vom einfachen Volkslied zum anspruchsvollen Popsong. Die Dirigentin Waltraud Schmitt hielt beim Dirigieren die Zügel fest in der Hand. Das Ergebnis war ein dynamisch ausgefeilter und rhythmisch genauer Chorgesang, bei dem man jedes Wort verstehen konnte. Zu Recht gab es für alle Beiträge des Männerchores großen Applaus.

Der kath. Kirchenchor "Cäcilia" Gondershausen schaut mit großer Freude auf diesen Tag zurück. Auch Dank der finanziellen Unterstützung der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und der Volksbank Boppard und weiteren Spendern konnte ein Überschuss von 400 EUR erwirtschaftet werden. Dieser kommt jeweils zur Hälfte dem Förderverein des kath. Kindergartens Gondershausen und der Tafel Emmelshausen zugute.

Rheinzeitung - Hunsrück (H. Baderschneider-Kövel - 23. Mai 2009)
Das Publikum summte sogar mit
Chöre boten Ohrenschmaus beim Operetten- und Musical-Nachmittag im ausverkauften Zentrum am Park in Emmelshausen.

Einen gelungenen Operetten- und Musical-Nachmittag durften die Zuhörer im Emmelshausener Zentrum am Park kurzlich erleben. Der Kirchenchor Gondershausen, eine Kindersinggruppe und der Quartettverein Gondershausen boten einen wahren muskalischen Leckerbissen.

Wahre Begeisterungsstürme lösten die kleinen Sänger der „Gonderscha Spatze“, der „Lo-Go Emmelshausen“ sowie die „Klasse 2c der Grundschule Emmelshausen“ aus: Eine Gruppe von etwa 30 Kindern zog zu Trommelklang erst leise, dann ansteigend lauter singend, auf die Bühne und formierte sich zu einem Singkreis. Die Kinder, der Kirchenchor sowie der Quartettverein Gondershausen hatten zu einem musikalischen Nachmittag ins Emmelshausener Zentrum am Park eingeladen. Die musikalische Gesamtverantwortung und die Leitung hatte Dekanatskantor Andreas Unger.

 Die Kinder gaben das Volkslied „Der Kuckuck und der Esel“ so fröhlich zum Besten, dass das Publikum leise mitsummte. Erst recht begeistert waren die Zuhörer beim „Kleinen braunen Pony“. Beim „Roten Luftballon“ schwebte die Begeisterung im Zentrum am Park gegen den Emmelshausener Himmel.

Aber auch der Kirchenchor Gondershausen hatte einiges zu bieten: mit „ein Abend mit Paul Lincke“ machten sie den Auftakt. Ein „untypischer“ Kirchenchor - peppig und in sehr attraktiven Kostümen. Operettenmelodien werden leicht unterschätzt, als Gassenhauer sind sie richtige Ohrwürmer.

Dagegen hatte es der „Quartettverein Gondershausen“, ein reiner Männerchor unter der Leitung von Waltraud Schmitt „naturbedingt“ sehr schwer. Ihr „Kum Bayah“ und das Volkslied „Zu Lauterbach hab' ich mein Strumpf verlorn“ warne facettenreich und engagiert dargeboten. Dennoch, einem Männerchor bleibt zwischen dem Hüpfen von Crescendo zu Crescendo und dem Gleiten von Decrescendo zu Decrescendo eben kein großer Spielraum, solange man der traditionellen Singweise eines Männerchores treu bleibt.

Ein wahrhaft furioser Auftakt gelang dem Kirchenchor Gondershausen mit seinem Medley aus „My Fair Lady“ - zu Recht gab es Begeisterungsstürme und Spontanbeifall für die einzelnen Solisten. Bemerkenswerk war nicht nur das völlig der klerikalen Strenge abgelöste Stimmvolumen, hinreißend waren auch die herrlichen Kostüme und die tollen Musicaleffekte der einzelnen Interpreten. Der Dekanatskantor Andreas Unger legte eine völlig verwandelte Klavierbegleitung auf die Bühne. Ohne Zweifel war dies, neben den kleinen Sängerinnen und Sängern, der Höhepunkt des Nachmittags.

Mit dem „Nun lasst uns singen das Abendlied“ hatte der Quartettverein Gondershausen Gelegenheit, auch im zweiten Teil des Konzerts sein Können darzubieten. Ein Lob verdient die engagierte Dirigentin für die schönen Repertoirestücke.

Nochmals eine Verwandlung erfuhr der Kirchenchor Gondershausen mit den Kompositionen aus dem „Schwarzwaldmädel“ von Leon Jessel; eben kein Frederic Loewe mit seiner schmissigen „Elizabeth Dolittle“.

Die Sänger können auf einen gelungenen Nachmittag zurückblicken - die Beteiligten dürfen stolz auf ihre Leistungen sein. Und dass das Zentrum am Park ausverkauft war, darf für die Organisatoren ein Grund zur Freude sein. Respekt gebührt dem Kirchenmusiker Andreas Unger für diese Leistung.