Rückblick 2011

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Sonntag, 13. November 2011 – Caritashaus Gondershausen

Kindersingspiel „Melwins Stern“

 

 

 

Samstag, 5. November 2011 – Kath. Pfarrkirche „St. Ägidius“ Bad Salzig +
Sonntag, 6. November 2011 – Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen

Chor- und Orchesterkonzert
(Ferdinand Schubert: Requiem; Johann Sebastian Bach: Es ist genung)

 

 

Rheinzeitung vom 12. November 2011:

Beifall zu Ungers Abschied

Konzert – Dirigent und Dekanatskantor ließ noch mal sein ganzes Können aufblitzen

Emmelshausen/Bad Salzig – Passend zur Jahreszeit und der Liturgie des Kirchenjahres war das Programm eines Konzerts am vergangenen Wochenende in den Kirchen St. Ägidius Bad Salzig und St. Hildegard Emmelshausen gestaltet. Unter der Leitung von Dekanatskantor Andreas Unger hatten sich regionale Chöre und Orchester zusammengefunden. Werke aus Barock und Romantik formulierten die Klagen des sich über Tod und Vergehen bewusst werdenden Menschen, ließen aber auch die christliche Hoffnung auf das "gute Ende" durchscheinen. Mit der für Blechbläserquartett bearbeiteten Chormotette "Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen" von Johannes Brahms eröffnete das Ensemble Quartettino unter der Leitung von Clemens Reez in gewohnt präziser Performance die Programmfolge. Es folgte die Bariton-Solo-Kantate "Ich habe genu[n]g" von Johann Sebastian Bach. Dabei musizierten Gesangssolist Johannes Hautz, der Solooboisten Heiko Frosch sowie eine kleine Besetzung des Kammerorchesters der Kreismusikschule Rhein-Hunsrück und die Continuogruppe um Bernhard Eberz, Orgel, und Gerlind Hentschel, Violoncello, auf sehr hohem Niveau.

Anschließend spielte das gesamte Kammerorchester der Kreismusikschule unter der Leitung von Peter Schulz den ersten Satz aus dem Concerto grosso in a-Moll von Antonio Vivaldi, dessen gravitätisch ernstes Thema vom Komponisten mit größter kompositorischer Geschlossenheit verarbeitet wurde. Die beiden Solo-Violinen (Maria Lüfing, Martina Wieprecht) sind dem Orchester-Korpus fast durchgehend kompakt entgegengestellt - der Part wurde von den Solistinnen in einer hervorragend filigranen und transparenten Bogenführung gemeistert.

Im Höhepunkt des Programms folgte das Requiem in g-Moll von Ferdinand Schubert, das seinem berühmteren Bruder Franz gewidmet ist. Andreas Unger vereinte die Kirchenchöre von St. Hildegard, Emmelshausen und St. Ägidius, Bad Salzig mit den Orchestergruppierungen der Kreismusikschule und des Ensembles Quartettino zu einem Klangkörper von rund 100 Mitwirkenden. Dem Dirigenten und den Ausführenden gelang es meisterhaft, die Dynamik dieses Requiems mit seinen gefühlsvollen leisen Stellen, aber auch dramatischen und kraftvollen Abschnitten zur Geltung zu bringen.

Nach begeistertem Applaus des Publikums dankte Lothar Bellinger dem Dirigenten nicht nur für diese Kostprobe seiner Arbeit, sondern für die insgesamt seit 2005 als Organist, Chorleiter und Kantor in der Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück geleisteten Dienstet - denn es war Ungers Abschiedsvorstellung. Dem in Bedauern des Chores, schloss sich die Gemeinschaft der Gottesdienstbesucher in Emmelshausen an: Dem Kundigen hat Unger mit ideenreichen Liedeinleitungen zu gefallen gewusst.

 

Sonntag, 4. September 2011 – BUGA Koblenz

Kinderchortag der Dekanate Bad-Kreuznach, Birkenfeld, Simmern-Kastellaun und St. Goar

Pressemitteilung der Kirche auf der BUGA:

Ökumenisches Singen begeistert

Kinderchortag der Region Rhein-Hunsrück-Nahe auf der BUGA in Koblenz

Koblenz – Die „Kirche auf der BUGA“ ist zu einem Markenzeichen der Bundesgartenschau in Koblenz geworden. Ob Kunst oder Musik, die Veranstaltungen des ökumenischen Projektes ziehen Publikum an. Viel Applaus und große Aufmerksamkeit hatte so auch der ökumenische Kinderchortag der Kinderchöre aus der Region Rhein-Hunsrück-Nahe am 4. September.

Es war ein Sonntag wie aus dem Bilderbuch. Heiß fing er an. Die 250 kleinen Sängerinnen und Sänger schwitzten auf der RZ-Bühne nicht nur vor Aufregung, sondern weil die Sonne brannte. Dekanatskantor Volker Klein aus Kastellaun gelang das Kunststück, gleich zehn Chöre im Open-Air-Gottesdienst unter einen Hut beziehungsweise in erfrischende Harmonie zu bringen. „Wasser, Quell des Lebens“ lautete das Motto des von Pastoralreferentin Anja Günther aus Bad Kreuznach sehr ansprechend gestalteten Gottesdienstes, in dessen Mittelpunkt die Kinderchöre mit ihren sieben Liedern rund um das Thema Wasser standen.

Während des ganzen Tages erfreuten die Chöre auf der Schlossbühne, im Paradiesgarten, auf der RZ-Bühne und hinter der Apsis von St. Kastor mit Wandelkonzerten. Nicht nur für ein akustisches Erlebnis sorgten in bunten Kostümen und mit schauspielerischen Talenten die Kinderchöre aus dem Evangelischen Kirchenkreis an Nahe und Glan, die das Kindermusical „Simon Petrus Menschenfischer“ von Markus Nickel (Musik) und Verena Rothaupt (Text) aufführten.

Durch das Singen sind viele Freundschaften entstanden. So auch für Leonie Link (9), die auf Anraten ihres Opas nach ihrem Zuzug nach Urbar gleich in den St.-Antonius-Chor ging. Chorleiterin Petra Acht hat mit den Mädchen für den BUGA-Tag acht neue Lieder einstudiert: Volksmusik, kirchliche und weltliche Stücke.

Rund um die RZ-Bühne herrschte gute Laune. Beim abschließenden offenen Singen machten auch die Zuschauer mit und klatschten zu den Liedern im Takt. So viel quirliges Leben wirkte ansteckend. Pastoralreferent Kalle Grundmann, Projektleiter der Kirche auf der BUGA, dankte den Kindern, der Band und den Chorleitern für einen wunderschönen Tag. Auch Andreas Unger, Dekanatskantor aus Emmelshausen war begeistert: „Mit so vielen Kindern in einem großen Chor zu singen, das war ein starkes Erlebnis“. […]

 

Sonntag, 28. August 2011 – BUGA Koblenz

Dekanatskirchenmusiktag des Dekanates St. Goar

Der diesjährige Dekanatskirchenmusiktag des Dekanates St. Goar fand auf der BUGA in Koblenz statt und fand sowohl bei den fast 200 SängerInnen als auch bei den Zuhörern großen Anklang.

Zusammen mit „CON SPIRITO“, Auswahlensemble des Posaunenwerkes der evangelischen Kirche Rheinland unter der Leitung von Jörg Häusler, gestalteten die Chöre unter der Leitung von Dekanatskantor Andreas Unger den ökumenischen Gottesdienst auf der Sparkassen-Bühne. Da an diesem Tag der Tag der Region Mittelrhein war, standen dem Gottesdienst Weihbischof Brahm und Oberkirchenrätin Barbara Rudolph dem Gottesdienst vor. Unter den Gottesdienstteilnehmern befand sich u. a. der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz Kurt Beck.

Bei dem Gottesdienst war auch der Komponist Hermann Angstenberger anwesend. Die Chöre sangen die von ihm komponierte Motette „Singet ein neues Lied“ für gemischten Chor und vier Blechbläser. Dies wurde von Herrn Angstenberger sowohl die Interpretation als auch die gute Ausführung sehr gelobt.

Am Nachmittag sangen die Kirchenchöre von Bad Salzig, Boppard, Weiler, Gondershausen und Emmelshausen bei den Blumenhallen ein buntes weltliches Programm, welches sehr gut ankam.

Der Tag endete mit dem „Koblenzer Evensong“ in der St. Castor-Kirche, des vom Kirchenchor Damscheid gestaltet. Unter der Leitung von Dekanatskantor Joachim Assmann musizierten sie u. a. Motetten von Alan Wilson und John Rutter.

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Sonntag, 21. September 2011 – Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen

Orgel-Feuerwerk mit 4 Händen und 4 Füßen

Pressemitteilung des Fördervereins für Kirchenmusik Emmelshausen (Text: Rolf Monnerjahn)

Orgelkonzert in ungesehener und ungehörter Perspektive klingendes Feuerwerk mit vier Händen und vier Füßen

Aufsehen erregend war der Auftritt des bekannten Orgelduos Iris und Carsten Lenz an der Vleugels-Orgel in St. Hildegard Emmelshausen am vergangenen Sonntagabend (21.08.). Eingeladen vom Förderverein für Kirchenmusik brannten die beiden Musiker aus Wiesbaden ein Feuerwerk der Orgelliteratur vom Barock bis zur Gegenwart ab und entlockten dem Instrument ein bislang wohl in Emmelshausen noch nicht gehörtes Klangspektrum, in dem der Orgel u.a. Klänge vom Dudelsack bis zu Drums and pipes entstiegen.

Das virtuose Spiel ihrer vier Hände und vier Füße konnte in Videoprojektion auf Großleinwand verfolgt werden. Während normalerweise der Rücken des Organisten die Aktion der Hände auf den Manualen verdeckt, wurde durch die Anbringung einer Weitwinkeloptik über den Köpfen der Virtuosen ein ungehinderter Blick auf den Spieltisch ermöglicht. Eine zweite Kamera erfasste aus Froschperspektive das Spiel der Füße auf dem Pedalwerk und übertrug es simultan durch Aufspaltung des Bildschirms auf die Großleinwand. Auch was beim "normalen" Orgelkonzert sich meist nur durch gelegentliche Klackgeräusche andeutet, das rasche Umsetzen von Registern im laufenden Spiel, enthüllte sich den Konzertbesuchern hier optisch.

Die Kommentierung der zu Gehör gebrachten Orgelliteratur durch Carsten Lenz deckte auf, dass vierhändiges Orgelspiel eher eine Nischenkunst ist. Im Barock entstanden Werke zur Aufführung in und mit der Familie des Organisten (Samuel Wesley) oder zur Gestaltung nicht so strikt an die Liturgie gebundener Teile des Gottesdienstes, wie die Schlussmusik. Ab dem 19.Jahrhundert gab es dann auch Kompositionen vierhändiger Orgel für den Konzertsaal. Einen Schwerpunkt des Programms bildete Orgelliteratur vom nordamerikanischen Kontinent, wo z.B. mit dem seinem Hund gewidmeten Charlie Dog Blues von Robin Dinda eher schräge Töne und Klänge wie von einer Hammond-Orgel den Kirchenraum füllten.

Zum Schluss brillierten die  beiden Künstler mit einer Komposition über das bekannte Happy-birthday-Thema, mit dem sie eine Reise durch die Musikgeschichte antraten: u.a. mozartesk über Tango, Walzer und schließlich Rock entstieg die Melodie mal zart, mal robust der schließlich bis auf alle Register ausgereizten Orgel. Frenetischer Applaus mit standing ovations dankte den Virtuosen, die es verstanden hatten, ihr Publikum über eine Stunde in Bann zu halten. Diese wiederum revanchierten sich mit einem ausschließlich auf dem Pedalwerk "getanzten" vierfüßigen Walzer.

 

Palmsonntag, 17. April 2011 – Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen

Hochamt mit dem Blechbläserquintett „KOmilities

 

 

Samstag, 26. März 2011 – Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen

Vorabendmesse und Orgelsoirée

Pressemitteilung des Fördervereins für Kirchenmusik Emmelshausen (Text: Clemens Reez)
Anspruchsvolle Kost leicht verdaulich serviert
Domorganist Thomas Lennartz brilliert auf der Vleugels-Orgel

Bereits zum zweiten Mal gastierte Domorganist Thomas Lennartz (Kathedrale Dresden) in der Katholischen Kirche St. Hildegard Emmelshausen. Zunächst umrahmte er feierlich die Abendmesse. Diese besondere, musikalisch gestaltete Vorspeise ließen sich eine große Anzahl von Gottesdienstbesuchern nicht entgehen.

Das sich anschließende Hauptmenue in Form eines Geburtstagskonzertes, organisiert vom Förderverein für Kirchenmusik in St. Hildegard, sollte an die Orgelweihe vor vier Jahren erinnern. So konnte der Vorsitzende Peter Müller bei seiner Vorstellung des Gastorganisten eine stattliche Anzahl von erwartungsvollen Zuhörern im Kirchenraum und auf der Empore begrüßen, erfreulicherweise auch einige sehr junge Konzertbesucher.

Thomas Lennartz erläuterte sein Konzertprogramm selbst, mit dem er bewusst einen Bogen durch die Fastenzeit spannte. Bekannte Werke sollten in einer kurzweiligen Stunde der Orgelmusik zu hören sein. Mit der Toccata und Fuge D-Moll von Johann-Sebastian Bach zog der Künstler schnell alle Zuhörer in seinen Bann. Die sich anschließende Partita „Ach, was soll ich Sünder machen“ verdeutlichte zugleich Verzweiflung und Hoffnung der Passionszeit. Mit tanzenden Flöten im Dialog erhellte der begnadete Künstler die dunkle Zeit  mit ideenreicher Registrierung und stellte dabei die Möglichkeiten der Vleugels-Orgel vor. Namhafte Werke von Guillmant, Boellmann sollten sich anschließen.

Im dreiteiligen Choral-Schlusszyklus als Dessert unterstrich der Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe sein außergewöhnliches Talent im freien Orgelspiel. Bei einer Introduktion zum Choral „Schönster Herr Jesu“ und einem gefühlvollen Andante Cantabile „Ich will dich lieben“ zeigte Thomas Lennartz, dass Choräle nicht langweilig interpretiert werden müssen. Das Programm zur Fastenzeit mündete schließlich im hoffnungsvollen Choral „Singt dem König Freudenpsalmen“, welcher an den Einzug Jesus in Jerusalem erinnert.

Wieder eine brillante Leistung des international anerkannten Konzertorganisten Thomas Lennartz, der unter tosendem Beifall des begeisterten Publikums einen Nachschlag der ganz anderen Art servierte. Im jazzigen Stil heizte er in vollendeter Improvisationsmanier dem doch mittlerweile stark unterkühlten Publikum in kalter Kirche ein. Mit wärmenden Harmonien des „Muss i denn“ malte Thomas Lennartz den aufgehenden Mond und wünschte „Ade nun zur guten Nacht“. Ein wunderbar angerichtetes Geburtstagsgeschenk und zugleich ein Dank an die gute und wichtige Arbeit des Fördervereins für Kirchenmusik St. Hildegard.

Der nächste besondere musikalische Gottesdienst des Fördervereins findet am Palmsonntag statt. Dann spielt das Koblenzer Blechbläserquintett KOmilitis.

 

Sonntag, 9. Januar 2011 – Kath. Pfarrkirche „St. Servatius“ Gondershausen

Dreikönigskonzert

Pressemitteilung über mehrere Konzerte am Anfang des Jahres 2011 (Text: Hildegard Baderschneider-Kövel)
Das neue Jahr 2011 mit Klangfülle und Notenkapriolen begrüßt

[…]

Ganz anders, innig, fast schon zärtlich, erinnernd an Kindheitsweihnachtsgottesdienste, ein „Dreikönigskonzert“ in St. Servatius von Gondershausen. Der katholische Kirchenchor „Cäcilia“ musiziert mit dem Kinderchor „Gonderscha Spatze“, dem Vokalensemble „Vulpius“ und einem bemerkenswerten Instrumentalensemble aus zwei Violinen (Dr. Mechthild Schultner-Mäder und Lili Meermann), einem Violoncello (Annelie Ewerbeck) und einer wunderschönen Truhenorgel (unter den Händen von Kantor Alexander Müller (Bingen)). Die Gesamtleitung hatte Dekanatskantor Andreas Unger, dessen dirigierender Hand, wie an einem Leitfaden aufgereiht, die Sänger und Sängerinnen diszipliniert folgten. Nicht  nur die Auswahl des anspruchsvollen Programms, auch die präzise Notation und Reinheit der Stimmen erfreuten das zahlreich erschienene Publikum in der festlich geschmückten Kirche. Ein selten gehörter, darum besonders angenommener Kunstgenuss, die „Erscheinung des Herrn“ („Pour le fete de l’Epiphanie“) von Marc-Antoine Charpentier aus dem Frühbarock. Das Vokalensemble „Vulpius“ mit einem innig gesungenen „Ave Maria“ von Camille Saint-Saens konkurrierte in der Publikumsgunst mit dem Kinderchor „Gonderscha Spatze“. Kein Zweifel, ob ihrer Reinheit und Unschuldigkeit siegten die kleinen gelben „Spatze“, die wie aus dem Nest gefallene Vögelchen wirkten. Trotzdem, sie meisterten achtsam Noten- und Texttreue. Ein wundervolles Konzert inmitten dreier mächtiger Weihnachtsbäume und einer bemerkenswert schönen  und großen Krippenlandschaft.

[…]

 

Sonntag, 2. Januar 2011 – Kath. Pfarrkirche „St. Hildegard“ Emmelshausen

Feuerwerk nach Noten

Pressemitteilung des Fördervereins für Kirchenmusik Emmelshausen (Text: Dieter Thunig)
Feuerwerk nach Noten in St. Hildegard Emmelshausen

Die etwa 250 erschienenen Konzertbesucher, darunter der Hausherr Pastor Greguric, erlebten zum neuen Jahr in der kath. Pfarrkirche St. Hildegard Emmelshausen ein äußerst bewegendes und stimmungsvolles Neujahrskonzert.

Mezzosopranistin Stephanie Müller, Trompeter Dirk Schaffranski und Organist Marc Jaquet brachten ein abwechslungsreiches Programm mit Werken barocker und romantischer Komponisten zu Gehör.

Die festliche Einstimmung auf das Neue Jahr sowie die Betrachtung des zurückliegenden Weihnachtsfestes waren die musikalischen Leitgedanken des Konzerts.

D. Schaffranski, begleitet von M. Jaquet an der Orgel, eröffnete das Konzert mit der prächtigen Suite in D-Dur von G. F. Händel mit strahlendem Trompetenklang in technisch und interpretatorisch brillanter Weise.

Der erst 27-jährige Kölner Kantor M. Jaquet, der vor Heiligabend in der Kölner Philharmonie gastierte und Mitte Januar beim internationalen Orgelwettbewerb in Zürich antritt (www.marcjaquet.de), begeisterte zum Jahreswechsel in Emmelshausen mit drei Sätzen aus Ch.-M. Widors 6. Orgelsymphonie das Publikum durch sein phänomenales Orgelspiel. Mit pompösen Klangkaskaden und virtuosen Tonläufen, die er in atemberaubendem Tempo mit faszinierender Präzision und musikalischer Ausdrucksstärke spielte, bot er ein wahres musikalisches Feuerwerk.

Kontrastierend dazu wurden von Stephanie Müller romantische Lieder von E. Humperdinck mit hoher Stimmkultur gefühlsbetont und eindrucksvoll vorgetragen. In ergreifender Weise erklang G. Caccinis Ave Maria, das mit feinem Gespür für dynamische Abstufungen, harmonisch abgestimmt mit der Orgel, wunderbar klangschön dargeboten wurde.

Starker Beifall war der Dank an die Ausführenden am Ende eines sehr gelungenen Konzertabends auf höchstem Niveau.  Der Förderverein für Kirchenmusik Emmelshausen, der Initiator des Konzerts, lud anschließend zu einem Neujahrsumtrunk ins Pfarrheim ein.