Rückblick

 

Aktueller Rückblick



Heilig Abend • Samstag, 24. Dezember 2016 • „St. Jakobus“ Ennigerloh
Musikalisches Krippenspiel

Wibke und Casten Klomp: Uns sie folgten einem Stern (2. Teil)

Kinder aus den 2. Klassen der Jakobusschule Ennigerloh

https://farm1.staticflickr.com/353/32396783646_e56531987f_m.jpgZeitungsmeldung (Die Glocke – 20. Dezember 2016)
Kinder üben musikalisches Krippenspiel

Kinder aus dem zweiten Schuljahr der Jakobus-Grundschule Ennigerloh haben vor den Herbstferien mit Proben für das musikalische Krippenspiel „Und sie folgten einem Stern“ von Wibke und Carsten Klomp begonnen. Es wird in der Krippenfeier an Heiligabend um 15.15 Uhr in der St.-Jakobus-Kirche aufgeführt.

An einem Samstag in der Adventszeit haben sich die 15 Kinder mit dem Leiter und Kirchenmusiker Andreas Unger und einigen Eltern zu einem Probentag in der „St.-Jakobus-Kirche und im Jakobushaus getroffen. Dabei wurden die Texte und die Szenen geübt sowie die Gewänder anprobiert. Da es zwischendurch auch Zeit zum Spielen gab, waren alle Kinder mit Konzentration und Spaß dabei.

Einige Mädchen und Junge sind laut einem Bericht schon aufgeregt und haben Lampenfieber. Aber alle freuen sich auf die Aufführung des Krippenspiels an Heiligabend.

 

Sonntag, 20. November 2016 • evang. Gemeindezentrum Ennigerloh
Gründungversammlung „Verein zur Förderung der Kirchenmusik in Ennigerloh e. V.“

Zeitungsbericht (Die Glocke – 22. November 2016 – Schomakersdis)
Förderverein möchte Platz für Kirchenmusik bewahren

Am Sonntag ist der Verein zur Förderung der Kirchenmusik Ennigerloh im evangelischen Gemeindehaus gegründet worden. Vorrangiges Ziel ist die Förderung der Kirchenmusik in der der katholischen wie auch in der evangelischen Kirchegemeinde. Noch während der gründungsversammlung erklärten 17 Teilnehmer ihre Mitgliedschaft. […]

Zum Vorsitzenden wurde Martin Geukes gewählt. Sein Stellvertreter ist der Prädikant der evangelischen Kirchengemeinde Ennigerloh, Dr. Eckhard Hirsch. In den Vorstand wurden des Weiteren Barbara Kramer (Schatzmeisterin), Andras Unger (Schriftführer), Annegret Walkenhaus-Foerner, Ralf Caldewey  und Ursula Voth (alle Beisitzer) gewählt. […]

„Ich freue mich, dass heute der Tag gekommen ist, den Verein nach langer Vorarbeit gründen zu können“, sagte Geukes zu Beginn. Man sei zukunftsorientiert als christlich-ökumenischer Verein aufgestellt. Ihm sei es eine Herzensangelegenheit, die lange Tradition der Kirchenmusik auch in Ennigerloh zu erhalten und weiter zu fördern. […]

Geukes sieht Chancen, mehr Jugendliche an die Kirchenmusik heranzuführen. Eine Mitgliedschaft solle nicht am geld scheitern, weshalb der Mindestbeitrag auf 12 Euro festgelegt wurde. Geukes betonte, dass man die Kirchenmusik auch in den Ortsteilen fördern möchte.

Der ökumenische Kirchenmusiktag in der St.-Jakobus-Kirche mit 150 Sängern („Die Glocke“ berichtete) war nicht nur sehr gut besucht, das vielfältige Angebot des Konzerts wurde auch von vielen gelobt, berichtete Pfarrer Andreas Dieckmann. Die Besucher seien begeistert gewesen und hätten sich bei der Kollekte großzügig gezeigt. Dies habe ein gutes Startkapital für den Förderverein ergeben, erklärte Schatzmeisterin Barbara Kramer. Man werde versuchen, regelmäßig Konzerte zu veranstalten, kündigte Dr. Hirsch an.

 

Mittwoch, 16. November 2016 • Kath. Bücherei Ennigerloh
Familienkonzert „Kleine Eule“

https://farm6.staticflickr.com/5640/30517053736_47cbec7c24_m.jpgZeitungsankündigung (Die Glocke – 16.. November 2016)
Aufführung in der KÖB

Am heutigen Mittwoch, 16. November, führen Mädchen und Jungen de Musikschule Beckum-Warendorf mit ihren Blockflöten eine musikalische Geschichte für Kinder im Alter ab 4 Jahren in der KÖB St. Jakobus Ennigerloh auf. Der Titel lautet „Die kleine Eule“. Beginn ist um 16 Uhr.

Die Aufführung der Blockflötenschüler unter Leitung von Musikschullehrerin Ursula Skuplik wird vom Ennigerloher Organisten Andreas Unger begleitet.

Der Auftritt findet in Kooperation mit der KÖB St. Jakobus Ennigerloh statt. […]

 

Samstag, 11. November 2016 • „St. Stephanus“ Beckum
Kirchenkulturnacht

Zeitungsbericht (Die Glocke – 15. November 2016)
Sechs Chöre beeindrucken bei der Nacht der Kirchenkultur

Mehr als 80 Musiker aus sechs Gruppen haben die Besucher der vollbesetzten St.-Stephanus-Kirche am Samstag mit ihren Darbietungen erfreut und viel Applaus erhalten. Joachim Plagwitz, Vorsitzender der „Freunde und Förderer der Kirchenmusik St. Stephanus“, hatte alle Chöre der Propsteigemeinde für die gemeinsam gestaltete Kirchenkulturnacht gewonnen.

Die Kirche erstrahlte zu diesem Anlass in stimmungsvollem farbigem Licht. „Barmherzigkeit“ stand als Motto über der Veranstaltung. […}

„Gott hör mein Fleh’n“, so sang eindrucksvoll die Solistin Hannah Eustermann in der Vertonung des Psalms 55 von Mendelssohn Bartholdy im Wechsel mit dem Chor „Cantate St. Stephanus“, dirigiert von Kantor Berthold Labuda, an der Orgel begleitet von Andreas Unger aus Ennigerloh. […]

Höhepunkt war sicher der Song „Dersert Rose“ von Sting. Stürmischer Beifall erhielten „Second Voice“ und die arabischen, kurdischen und afghanischen Musiker von „Music International“, die das Stück gemeinsam darboten. Der Klang der Kanun, der orientalischen Zither, die Trommelklänge und die Gesangsstimmen der jungen Musiker, die Asyl suchen, verbanden sich mit den musikalischen Klängen von „Second Voice“ zu einer eindrucksvollen klanglichen Einheit. […]

 

Sonntag, 30. Oktober 2016 • „St. Jakobus“ Ennigerloh
Ökumenischer Kirchenmusiktag

https://farm8.staticflickr.com/7772/29754254310_171dfed848_m.jpgZeitungsbericht (Die Glocke – 1. November 2016 – Schomakersdis)
Vielfältige Kirchenmusik von hoher Qualität

Der ökumenische Kirchenmusiktag der Stadt Ennigerloh am Sonntagnachmittag mit 150 Mitwirkenden hat die Vielfalt und Qualität gezeigt, die Ennigerlohs Kirchenmusik in ihren Gemeinden auszeichnet.

Das geistliche Gemeinschaftskonzert in der St.-Jakobus-Kirche sollte auch als Auftaktveranstaltung für den noch zu gründenden Verein zur Förderung der Kirchenmusik in Ennigerloh dienen. Dr. Eckhard Hirsch, Prädikant (ehrenamtlicher Pfarrer) in der Evangelischen Kirchengemeinde und Mitinitiator sprach für die Initiatoren. Der noch zu gründende Förderkreis sei nicht als Konkurrenz zu bestehenden Vereinen und kulturellen Angeboten zu verstehen. Der geplante Förderkreis solle vielmehr kirchenmusikalische Aktivitäten wie Konzerte, Konzertreihen oder Gottesdienste koordinieren und deren Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. „Lassen Sie die gehörte Musik in sich und in ihrem Herzen nachklingen“, sagte Hirsch.

Den Schlusspunkt des eindrucksvollen Konzerts setzten alle Chöre gemeinsam mit „Alles, was Odem hat, loben den Herrn“ und „Du lässt den Tag, o Gott, nun enden“, bei dessen dritter Strophe viele der Besucher mit einstimmten. […]

https://c2.staticflickr.com/6/5610/30757868886_c0317a905c.jpg

Der Gospelchor Blazing Fire unter Leitung von Judy Daka-Kunz prä­sentierte sein Können.

Der katholische Kinderchor St. Mar­garetha Osten­felde unter Leitung von Agnes van Bergerem zeigte die Nachwuchs­arbeit. Mit ihren frischen Stimmen be­geisterte der Kinder­chor.

Dem Konzertbeitrag der Schola Enniger­loh gab Anna Hülshoff als Solistin eine be­sondere Note.

Bilder: Schomakers

Internetankündigung (www.ennigerloh.info Warketin – MW)

Einladung zum Ökumenischen Kirchenmusiktag

Die katholischen und evangelischen Kirchgemeinden in Ennigerloh sowie Ortsteilen laden alle Interessierten zum Ökumenischen Kirchenmusiktag ein. Das geistliche Gemeinschaftskonzert, das unter dem Motto „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“ steht, findet am Sonntag, den 30. Oktober 2016 um 16:30 Uhr in der Jakobuskirche im Drubbel in Ennigerloh statt.
Mit diesem Konzert wird eine Tradition nach längerer Pause wieder belebt, so die beiden Kirchenmusiker Andreas Unger und Ralf Caldewey. Das ca. 1 ½-stündige Programm wird von 150 Sängerinnen und Sängern sowie Musikern gestaltet; die Vorbereitungen laufen seit Fronleichnam. Mit dabei sind: Der Kinderchor „St. Margaretha“ aus Ostenfelde, die Kath. Kirchenchorgemeinschaft Enniger & Ennigerloh, die katholischen und evangelischen Kirchenchöre aus Ennigerloh und Westkirchen, die Schola Ennigerloh sowie der Ennigerloher Gospelchor „Blazing Fire“. Musikalisch werden die Chöre begleitet von der Ev. Blockflötengruppe sowie Sylvia & Volker Zywietz und Andreas Unger (Violoncello, Violine und Klavier).

Die Zuhörer werden auf eine Reise quer durch die unterschiedlichsten Musikrichtungen mitgenommen: Stücke aus dem 16. Jahrhundert, Früh- und Spätbarock bis über Bach, Bartholdy und Mozart sowie modernere Stücke von Jonathan Willcocks bishin zum Gospel aus der heutigen Zeit. Andreas Unger weist darauf hin, dass extra für ein paar ausgewählte Stücke die instrumentale Begleitung arrangiert wurde.

Nicht nur ein Highlight bei diesem Konzert dürfte der Auftritt des Kinderchores „St. Margaretha“ aus Ostenfelde sein, der sich unter der Leitung von Agnes von Bergerem an ein sehr altes und klassisches Lied herangetraut hat. Auch das von allen Chören und Musikern zusammen einstudierte Lied dürfte ein wahrer Ohrenschmaus werden! Ganz besonders stolz ist Unger auf die sangesbegabte Schülerin Anna Hülshoff. Sie wird das einzige Solo bei diesem Konzert zum Besten geben.

An diesem Tag werden auch Pfarrer Andreas Dieckmann und Dr. Eckhard Hirsch zu Wort kommen: Während Dieckmann die Begrüßung übernimmt, wird Prädikant Hirsch den neu gegründeten Verein zur Förderung der Kirchenmusik vorstellen. Unger hofft, dass das Konzert Lust auf Mehr macht; sei es, bei einem der Chöre oder Instrumentalgruppen aktiv mitzuwirken oder dem Förderverein beizutreten.

Der Eintritt ist frei; jedoch wird um eine Spende zur Förderung der Kirchenmusik gebeten!

 

Sonntag, 18. September 2016 • „St. Lambertus“ Oelde-Stromberg
Orgelkonzert mit heiterer Musik

Orgel: Andreas Unger

https://farm9.staticflickr.com/8368/28875985734_34c569e6c2_m.jpgZeitungskritik (Die Glocke – 20. September 2016)
Moderne Orgelmusik fernab aller Klischees

Für viele Menschen ist eine Pfeifenorgel das typische Instrument der Kirche und verbunden mit einer bestimmten Vorstellung über die Musik, die auf einer solchen Orgel für gewöhnlich erklingt. Dass eine Kirchenorgel durchaus auch anderes bieten kann, das brachte Andras Unger, Kantor in Ennigerloh und Enniger, am Sonntag in einem abwechslungsreichen Programm in Unterstromberg zu Gehör.

Das Leitmotiv dieses Konzerts in St. Lamberti galt der „heiteren Orgel“ - also Orgelmusiken, die nicht unbedingt alltäglich sind und den Zuhörern ein Schmunzeln entlockten. Pastor Georg Michael Ehlert hatte zuvor in seiner Begrüßung darauf verwiesen, dass der lebe Gott auch an Walzer-Rhythmen, Jazzharmonik und Rhythmen aus der Unterhaltungsmusik seine Freude habe.

So entfaltete Andreas Unger laut einem Bericht mit Werken von Dietrich Buxtehude (Präludium C-Dur), Leon Boellmann (Menuett aus der „Suite Gothique“) und Choralbearbeitungen von G. Böhm, J. L. Krebs und G. A. Homilius ein spannendes und interessantes Programm fernab aller Klischees, wie Orgelmusik zu sein hätte.

Einen ersten Eindruck bekamen die Zuhörer über das sechsteilige „Insektarium“ des zeitgenössischen Komponisten Andreas Willscher, der mit den klangvollen Registern der historischen Lambertus-Orgel Bienen, Raupen, Glühwürmchen und andere Kleintiere assoziierte.

Außer der Virtuosen Spieltechnik kam dem Interpreten die ausgefeilte Intonation der Orgel zugute, wobei Strombergs Kirchenmusiker Wilfried Thorwesten für die raschen Registerwechsel und für das Blättern hilfreich zur Seite stand.

Mit drei jazz-inspirierten Choralbearbeitungen und dem „Rondo alle celtica“ von H. A. Stamm habe Andreas Unger gezeigt, dass eine mehr als 300 Jahre alte Orgel auch die Musik der Gegenwart überzeugend vorstellen könne. Mit dem publikumswirksamen „Blaze Away“ fühlte man sich am Ende des Konzerts an eine Kirmes-Orgel erninnert, wobei die Glocken des Zimbelsterns das musikaliache i-Tüpfelchen setzten.

Der begeisterte Beifall der Zuhörer war dem Ennigerloher Kantor sicher, und ohne Zugabe ließ ihn das Publikum nicht vom Spieltisch der Orgel.

Zeitungsankündigung (Die Glocke – 14. September 2016)
Andreas Unger spielt in St. Lamberti

Für Sonntag, 18. September, lädt der Förderverein Kirchenmusik St. Lambertus Stromberg zu einem Orgelkonzert in die alte Pfarrkirche nach Unterstromberg ein. Ab 17 Uhr spielt Andreas Unger, Kantor in Ennigerloh und Enniger unter dem Motto „Heitere Orgelmusik“ an der historischen Orgel der Lambertikirche.

Sicher gehörten ein „Insektarium“, 1955 komponiert von Andreas Willscher, jazz-inspirierte Choralbearbeitungen von G. M. Göttsche, L. Kunkel und M. Nagel, Tanz- und Marsch-Rhythmen mit folkloristischem Hintergrund nicht unbedingt zum gängigen Konzert-Repertoire in der Orgel-Szene, heißt es in der Ankündigung. Es erklängen aber auch Orgelwerke der großen Orgelkomponisten D. Buxtehude, F. A. Guilmant, G. Böhm und J. L. Krebs. […]

Andreas Unger werde immer wieder zu Konzerten eingeladen, heißt es in der Ankündigung. Dabei trete er sowohl als Solist oder als versierter Begleiter von Chören, Orchestern und Solisten auf. Außer den klassischen Orgelwerken habe er im Repertoire auch außergewöhnliche Orgelmusiken wie Orgelkonzerte für Kinder. So seien alle Freunde der Orgelmusik zu einem außergewöhnlichen Konzert-Ereignis nach Stromberg eingeladen.

Anstelle eines Eintritts wird im Rahmen einer Türkollekte um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.

 

Samstag, 10. September 2016 • Kath. Kirche „St. Mauritius“ Ennigerloh
Orgelkonzert

Orgel: Paolo Oreni

https://c1.staticflickr.com/9/8604/28156507736_b6f72342cb_m.jpgZeitungskritik (Die Glocke – 13. September 2016 – Schomakersdis)
Paolo Oreni spielt Wunschtitel der Gäste

Am Samstagabend haben zahlreiche Besucher ein außergewöhnliches Orgelkonzert mit dem international gefragten italienischen Organisten Paolo Oreni in der St.-Mauritius-Kirche in Enniger erlebt. Der Dielenabendkreis um Gregor Hartmann und Gisela Barkhausen hatte mit Unterstützung des Oelder Orgelbaumeisters Johannes Klein dieses Konzert ermöglicht.

Dr. Franz Killmann vom Dielenabendkreis versprach dem Publikum zu Beginn ein besonderes Konzert mit einem facettenreichen Programm, an dessen Ende Paolo Oreni eine von den Besuchern gewünschte Improvisation spielen werde. „Das ist schon etwas Besonderes“, bemerkte Dr. Franz Killmann. „Paolo Oreni beherrscht als einer der wenigen Organisten diese Kunst als Interpret an der Königin der Instrumente“, sagte er.

Der international renommierte Konzertorganist, der bereits Solopartien mit dem Philharmonischen Orchester der Mailänder Scala, dem Kammermusikensemble des „La Verdi“ des Symphonieorchesters Mailand, dem Jeune Orchestere de Paris, dem Haydn-Orchester Bozen, dem Symphonischen Orchester Zürich und den Bochumer Symphonikern gespielt hat, betonte, dass die Ennigeraner Orgel für ihn wie ein Orchester sei. Sein Programm beschrieb der Konzertorganist als eine Reise mit Mozart, Vivaldi, Bach, Liszt, Widor und letztlich einer eigenen Improvisation, die sich die Besucher am Ende des Konzerts von ihm wünschen dürften. Es sei etwas Modernes, deutete der 37-jährige Konzertorganist an und ließ alle in der St.-Mauritius-Kirche an seiner Improvisation „Oh du schöner Götterfunken“ teilhaben.

Zu dem außergewöhnlichen Konzertabend trug der Oelder Orgelbaumeister Johannes Klein wesentlich bei. Als Bekannter von Paolo Oreni hatte er ihm vor einiger Zeit die Orgel in Enniger vorgestellt. Oreni äußerte bei diesem Treffen den Wunsch, auf der Orgel ein Konzert geben zu wollen. Im Jahre 2003 renovierte Klein die 1865 vom Orgelbauer Engelsdorf gebaute Orgel. Anton Veith baute die Orgel im Jahre 1934 um.

Bei der von Klein durchgeführten Renovierung wurde das Orgelgehäuse erhalten. Die Orgel erhielt 25 Register mit vielen Stimmen. Das Portunalregister von 1865 gehört dazu. Mit „Ich freue mich wie Bolle auf das Konzert“ hatte Orgelbaumeister Johannes Klein seine Vorfreude auf das Konzert ausgedrückt. Er und die Konzertbesucht wurden nicht enttäuscht.

Presseankündigung (Die Glocke – 26. August 2016)
Organist braucht keine Noten für virtuoses Programm

Der renommierte italienische Organist Paolo Oreni gibt ein Konzert in der St.-Mauritius-Kirche Enniger. Es beginnt am Samstag, 20. September, um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Kosten wird eine Spende erbeten.

Der 1979 im italienischen Treviglio geborene Paolo Oreni gilt laut Ankündigung als Talent der Extraklasse. Denn sowohl sein Literaturspiel als auch seine freien Improvisationen seien von einer besonderen Begabung geprägt. Seine Finger scheinen dabei mit einer Leichtigkeit über die Tasten zu fliegen, und sein Pedalspiel verdeutlichte seine virtuose Spieltechnik. Mehr als 100 Konzerte spielte Oreni pro Jahr. Seine Tätigkeit führt ihn an Orte in ganz Europa. Unter andere trat er in Paris (Notre Dame), Zürich (Tonhalle), Passau (Hoher Dom) oder im Stephansdom in Wien auf. Auch das Münsterland ist ihm bekannt. Anfang April spielte er ein Orgelkonzert im Paulusdom in Münster.

Notenblätter braucht der Musiker nicht, er spielt sein ganzes Repertoire auswendig. Das ermögliche ihm, sich während des Konzerts voll auf das Instrument zu konzentrieren und die möglichen Klangfarben gefühlvoll und passend zum Stück einzusetzen, heißt es.

Spielen wird Paolo Oreni auf der Orgel in der St.-Mauritius-Kirche in Enniger, die vor 13 Jahren von Johannes Klein aus Oelde gebaut wurde. Dabei schaffte der international tätige Orgelbaumeister eine Symbiose aus alt und neu. So wurden in das bestehende Gehäuse viele Pfeifen aus der Vorgängerorgel übernommen. Zusammen mit neuen Registern und einer neuen Mechanik entstand ein Instrument mit insgesamt 25 Registern.

Johannes Klein lernte Paolo Oreni über ein soziales Netzwerk kennen. Ein Besuch des Virtuosen beim Orgelbauer in Oelde führte ihn dann zum ersten Mal an das Instrument in Enniger. „Hier muss ich unbedingt ein Konzert spielen“ betonte der Italiener beim Blick auf das Instrument. Die Kirchengemeinde habe sich diese Chance, einen so angesehenen Konzertorganisten nach Enniger einzuladen, nicht nehmen lassen, heißt es in der Ankündigung. Sein Programm verspreche zahlreiche Ohrwürmer. Er spielt Werke von Mozart, Vivaldi, Liszt, Widor und eine eigene Improvisation.

 

Sonntag, 28. August 2016 • Kath. Pfarrkirche „St. Jakobus“ Ennigerloh
Projektchor anlässlich Verabschiedung von Pastoralassistenten Philipp Lammering

Pressemeldung (Die Glocke – 24. August 2016)
Neuer Projektchor probt am Freitag

Kirchenmusiker Andras Unger von der Pfarrei St. Jakobus Ennigerloh lädt zur Teilnahme an einem Projektchor ein. Dieser wird mit der Schola Ennigerloh die Messe zur Verabschiedung von Pastoralassistent Philipp Lammering am Sonntag, 28. August, um 11 Uhr in der St.-Jakobus-Kirche gestalten. In dem Gottesdienst wird der Projektchor bei neuen geistlichen Liedern Vorsängerteile übernehmen und einen Kanon singen. Alle Interessierten treffen sich am Freitag, 26. August, um 18:30 Uhr zur Probe in der „St.-Jakobus-Kirche.

 

Sonntag, 21. August 2016 • Kath. Pfarrkirche „St. Jakobus“ Ennigerloh
Orgelklang und Kräuterduft

Naturpädagogin Karola Beerhues • Orgel: Andreas Unger

https://farm9.staticflickr.com/8451/28976250820_e255948e29_n.jpg
Karola Beerhues aus Liesborn

https://farm8.staticflickr.com/7487/27202285383_9fcd81d364_m.jpgGlocke-Interview (Die Glocke – 20. August 2016 – Anke Rautenstrauch)
Heilkraft der Kräuter als Symbol für die Zuwendung Gottes

„Kräuterduft und Orgelklang“ ist der Titel einer Abendmesse, zu der die Pfarrei St. Jakobus für kommenden Sonntag, 21. August, in die Ennigerloher Pfarrkirche einlädt. „Die Glocke“ sprach darüber mit Naturpädagogin Karola Beerhues (51) aus Liesborn, die die Veranstaltung mitgestaltet.

„Die Glocke“: Welche Bedeutung haben Kräuter in der Kirche?

Karola Beerhues: Die katholische Kirche feiert am 15. August das Fest Mariä Himmelfahrt. Aus alter Tradition werden an diesem Festtag zu einem Strauß gebundene Kräuter, die so genannten Kräuterbüschen, gesegnet. Den um diese Zeit gesammelten Kräutern werden die größten Heilkräfte zugeschrieben. Si ist es naheliegend, dass Maria zu dieser Tradition eine Verbindung hat. Die Kräuterweihe wird als Ausdruck für die Achtung und Bewahrung der Schöpfung und die Heilkraft der Kräuter als Symbol für die Zuwendung Gottes an den Menschen gesehen.

„Die Glocke“: Welche Kräuter werden Sie in St. Jakobus vorstellen und warum?

Karola Beerhues: Ein fester Bestandteil der Kräuterweihe ist das Binden eines Kräuterstraußes. Hier mischt sich die alte heinische Tradition mit der zeitnahen Religiosität. Allgemein wächst as Interesse an Kräutern. Das dürfte auch an der gestiegenen Aumerksamkeit zum Beispiel für Hildegard von Bingen liegen, die die Wirkung von Kräutern zur Ernährung und als Heilpflanzen erforscht hat. Beispielhaft werde ich Johanniskraut, Königskerze und Beifuß vorstellen, die eine zentrale Bedeutung im Kräuterbuschen haben.

„Die Glocke“: Was erwartet die Besucher von „Kräuterduft und Orgelklang“?

Karola Beerhues: Die Besucher dürfen sich auf eine Anregung für alle Sinne freuen. Sie dürfen entspannen und sich von der Musik und der Natur inspirieren lassen Ich werde Kräuter durch die Reihen geben und zum Riechen, Fühlen und Probieren einladen. Organist Andreas Unger hat passend dazu Musikstücke ausgesucht, die Bezug zur Natur nehmen.

 

Samstag/Sonntag 16./17. Juli 2016 • Hildesheim
Ausflug der kath. Kirchenchorgemeinschaft Ennigerloh und Enniger

Presseartikel

Eine Wochenendfahrt nach Niedersachsen unternahm kürzlich die Gemeinschaft der Kirchenchöre St. Jakobus Ennigerloh und St. Mauritius Enniger mit ihrem Chorleiter Andreas Unger. Erstes Ziel war Hildesheim, wo zunächst die Kathedrale des Bistums Hildesheim St. Mariä Himmelfahrt, zusammen mit der Michaeliskirche zum Weltkulturerbe erwählt, besichtigt wurde. Eine interessante Führung brachte den Besuchern Geschichte und Kunstschätze der im 9. Jahrhundert gegründeten und erst in den letzten Jahren renovierten Bischofskirche näher, so die bronzene Bernwardtür aus dem 12. Jahrhundert, die Bronzeleuchter, die Christussäule, den neuen Alter aus Anröchter Stein und zwei kostbare Reliquienschreine. Ein gemeinsam gesungenes Halleluja und ein mittägliches Orgelkonzert bildeten einen ersten musikalischen Akzent der Reise.

Vertieft wurde der Einblick in das Kulturdenkmal durch einen Besuch des ebenfalls völlig neu gestalteten Diözesanmuseums, in dem alte Kostbarkeiten des Bistums modernen Kunstwerken gegenübergestellt werden. Musikalischer Höhepunkt des Tages war für die Chorgemeinschaft die Mitgestaltung der Sonntagvorabendmesse in der Kirche St. Magdalenen.

Nach einem geselligen Abend wurde am Sonntag das mittelalterliche Stadtzentrum Hildesheims erkundet, dessen wunderschönes Fachwerkensemble nach der völligen Zerstörung durch Bombenangriffe 1944 erst in den 80er Jahren wieder aufgebaut wurde und das Stadtbild einmalig prägt. Nach einem Besuch der romanischen Michaeliskirche mit gemeinsamem Kanon besuchten die Chöre eine weitere Weltkulturerbestätte im nahegelegenen Alfeld.

Die Faguswerke, der erste Bauauftrag des Bauhausarchitekten Walter Gropius, gelten als Beginn der Moderne der Architektur. Noch heute werden in dem gläsernen lichtdurchfluteten Fabrikgebäude u. a. Schuhleisten hergestellt, es beherbergt aber auch sehenswerte Ausstellungen zur Geschichte des Werks, des Erbauers und u. a. eine Schuhausstellung.

Weiter ging die Reise zur Marienburg, einer im neugotischen Stil im 19. Jahrhundert erbauten Sommerresidenz der Könige von Hannover aus dem Hause der Welfen. Nach einer fachkundigen Führung mit vielen Details über Schloss und Bewohner konnten die Chöre noch einmal in der Schlosskapelle singen, bevor nach einem Kaffeetrinken die Heimreise voll von nachhaltigen Eindrücken und in geselliger Gemeinschaft angetreten wurde.

 

Sonntag, 6. März 2016 • Kath. Pfarrkirche „St. Jakobus“ Ennigerloh
Blockflötenmusik aus Früh- und Hochbarock

Blockflötenspielerinnen und -spieler der Musikschule Beckum-Warendorf (Ennigerloh/Drensteinfurt) • Orgel: Andreas Unger • Leitung: Ursula Skuplik

Bildergalerie

 

https://farm2.staticflickr.com/1633/25829726346_789df6cd8b_m.jpg

Bilder: Nordhues

https://farm2.staticflickr.com/1598/24860155201_c316c3deb9_m.jpgPresseartikel
Blockflötenkonzert in St. Jakobus

Viele Interessierte waren der Einladung der Ennigerloher Blockflötenklasse / Musikschule Beckum-Warendorf zum Konzert mit Blockflötenmusik aus Früh- und Hochbarock gefolgt. So starteten die Kinder und Jugendlichen, im Alter von 8 bis 22 Jahre in chorischer Besetzung mit 2 Tänzen aus der Sammlung „Il primo libro de' balli“. Bereits in diesem Eröffnungsstück des Italieners Mainrio zeigte sich eine Besonderheit des Frühbarocks, die sich auch in den folgenden Werken fortsetzen sollte: einerseits der Wechsel vom schreitenden 4er-Takt in den tänzerischen 3er, andererseits der Wechsel in der Besetzung. Begann das Werk in großer Besetzung, in welcher sich selbst die jüngsten Schüler beweisen konnten, so erklang der Saltarello in kleiner Quartettbesetzung. Diese feierlich, prunkvolle Eröffnung stand als musikalische Begrüßung vor den begrüßenden Worten der Leiterin Ursula Skuplik. Zwei solistische Werke, eine Canzona von Giovanni Battista Riccio, emotional von Katharina Wonnemann auf der Tenorflöte vorgetragen, und die „Sonata in g“ von Giovanni Paolo Cima, sehr musikalisch und virtuos auf der Sopranflöte von Judith Busch musiziert, umrahmten eine Werkfolge von Salomone Rossi. Besonders reizvoll der volle tiefe Klang der Tenor- und Altflöten. Von der gesanglich gestalteten „Sinfonia“ wechselte es zur tänzerischen Gagliarda, welche in die virtuose, hell perlende „Sinfonia“ mündete. Letztere wurde von 2 Sopranflöten im Duett vorgetragen. Abgerundet wurden die Werke durch die Begleitung am Orgel positiv. Dies übernahm der Organist Andreas Unger.

Die Cancon „La Lusignuola“ bildete einen gelungenen Abschluss des 1. Teils, welcher sich auf die Musik aus dem italienischen Frühbarock konzentrierte. Das Blockflötensextett gestaltete dies anspruchsvolle Werk sehr musikalisch und spielfreudig.

Andreas Unger läutete den Hochbarock – an dieser Stelle kommen Werke aus Deutschland und Frankreich – mit dem Präludium C-Dur von Dietrich Buxtehude ein. Die mehrchörige, satt registrierte Kirchenorgel, das kräftige, bewegte Pedalspiel machte den Unterschied von Frühbarock zum Hochbarock deutlich. Zwei junge Solistinnen gestalteten im Anschluss eine Sonate von Johann Christian Schickhardt. Hier wechseln nun einzelne Sätze, deutlich voneinander getrennt. Wunderbar entwickelte sich die Sonate aus 2 ruhigen Sätzen, Adagio und Largo, gestaltet von Lucie Steffen, zum bewegten-leichtfüßig-lebensfrohen, einer Folge 2er Allegrie und einem Prestissimo. Das erste Allegro musizierten Lucie Steffen und Annika Nordhues gemeinsam, die weiteren Sätze trug Annika Nordhues voller Freude und Leichtigkeit solistisch vor.

Von Louis-Antoine Dornel, einem französischen Komponisten des Hochbarock, stammte die folgende Sonata. Diese Triosonate für 2 Oberstimmen und B.c. erklang in erweiterter Besetzung. Dies  brachte dem Werk eine besonders feierliche Note.

Mit Johann Sebastian Bach bekam auch die Passionszeit ein wenig Raum in diesem abwechslungsreichen Programm. Aus dem Orgelbüchlein spielte Andreas Unger das Stück „O Mensch, bewein‘ dein‘ Sünde groß“ und stimmte das Publikum mit diesem berührenden Werk nachdenklich.  Aus der Motette „Jesu meine Freude“ musizierten die Schüler und Schülerinnen die Strophenvertonung „Gute Nacht, oh Wesen“.

Zum Abschluss jedoch kehrten die jungen Musikerinnen und Musiker zum weltlichen Frühbarock zurück und verabschiedeten das begeisterte Publikum mit dem 5 stimmigen BallettoQuesta dolce sirena“ von Giovanni Giacomo Gastoldi. Der anhaltende Applaus belohnte die Akteure für ihren großen Einsatz.

In der Verabschiedung dankte die Leiterin den engagierten Schülerinnen und Schülern, aber auch den Eltern und vor allem dem Organisten Andreas Unger für sein flexibles, kooperatives Einbringen in die Probenarbeit und Konzertgestaltung.

 

Home / Startseite

Kath. Pfarrei „St. Jakobus“ Ennigerloh

Impressum